Fußball
SV Wehen Wiesbaden erwartet ein letztes Heimspiel voller Emotionen
Beim finalen Auftritt vor heimischem Publikum empfängt der SV Wehen Wiesbaden am Samstag, 16. Mai, die TSG Hoffenheim II. Mit einem Heimsieg will das Team von Daniel Scherning aus der durchwachsenen Saison verabschieden. Vor der Partie werden einige Spieler verabschiedet, darunter auch Rekordspieler Sascha Mockenhaupt.
Archivfoto: Andreas Volz
Am 38. Spieltag der 3. Liga bestreitet der SV Wehen Wiesbaden sein letztes Heimspiel der Saison und empfängt am Samstag die TSG Hoffenheim II. Anpfiff in der BRITA‑Arena ist bereits um 13:30 Uhr, zeitgleich mit allen weiteren Begegnungen des finalen Spieltags. Für den SVWW geht es dabei nicht nur um einen erfolgreichen Abschluss vor eigenem Publikum, sondern auch um einen emotionalen Rahmen für mehrere Spieler, die den Verein verlassen werden.
Rückkehrer und Ausfälle
Personell kann Cheftrainer Daniel Scherning wieder auf Fabian Greilinger zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Auch Donny Bogicevic steht nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung wieder bereit. Zudem kehren Gino Fechner und Ryan Johansson nach ihren Verletzungspausen in den Kreis der Optionen zurück. Nicht zur Verfügung stehen hingegen Florian Hübner (Gehirnerschütterung), Milad Nejad (Wadenprobleme) und Simon Stehle (muskuläre Beschwerden).
Rückblick auf Cottbus
Mit Blick auf das 1:2 in Cottbus zeigte sich Scherning zufrieden, wenngleich nicht restlos: „Wir haben ein gutes, aber kein sehr gutes Spiel gemacht“, erklärte der Trainer. Besonders die nicht gegebene Elfmeterentscheidung kurz nach der Pause habe ihn geärgert. Positiv hob er die enorme Laufleistung seiner Mannschaft hervor, die mit knapp 123 Kilometern einen Spitzenwert erreichte.
Ein Tag voller Abschiede
Gleich sieben Spieler werden vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet. Ein Moment, der auch für den Trainer nicht alltäglich ist. Einige Akteure waren mehrere Jahre im Verein, manche stammen aus dem eigenen Nachwuchs. Im Mittelpunkt steht jedoch Sascha Mockenhaupt, der nach fast einem Jahrzehnt im SVWW-Trikot seinen letzten Heimauftritt bestreitet. Scherning spricht von einem „emotionalen Moment“, der dem Rekordspieler des Vereins gebühre.
Kaderentscheidungen mit Fingerspitzengefühl
Durch die Vielzahl an Verabschiedungen muss Scherning abwägen, wie viel Einsatzzeit er einzelnen Spielern geben kann. „Das Spiel steht im Vordergrund“, betonte er. Für Mockenhaupt ist die Entscheidung klar: Er wird in der Startelf stehen und im Laufe der Partie seinen persönlichen Abschiedsmoment erhalten.
Analyse des Gegners
Mit Hoffenheim II erwartet den SVWW eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Die Kraichgauer agieren mutig im Ballbesitz, suchen häufig den Weg durch das Zentrum und gehen hohe Risiken ein. Dadurch gehören sie zu den Teams mit den meisten Großchancen. Auch das intensive Gegenpressing im letzten Drittel und das frühe Anlaufen prägen ihr Spiel. „Sie werden versuchen, uns unter Druck zu setzen und ihre Spielweise aufzuzwingen“, so Scherning.
Bedeutung des Saisonfinales
Trotz des letzten Spieltags betont der Trainer die sportliche Relevanz: „Es ist ein Meisterschaftsspiel um drei Punkte.“ Die Mannschaft trage Verantwortung für einen würdigen Rahmen der Verabschiedungen und wolle den Fans zum Abschluss einen Heimsieg schenken. Die Trainingswoche sei stark gewesen, die Intensität hoch – diese Energie wolle man auf den Platz bringen.
Fokus auf Kontrolle
Scherning warnt vor einem offenen Schlagabtausch: „Es darf kein Harakiri-Spiel werden.“ Gegen einen Gegner wie Hoffenheim seien Kontrolle, Disziplin und Verantwortung im Ballbesitz entscheidend. Gleichzeitig brauche es eine ähnlich hohe Intensität wie zuletzt in Cottbus. „Wir wissen, was wir tun müssen, um dieses Spiel zu gewinnen“, erklärte der Coach.
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