Fußball
SV Wehen Wiesbaden will gegen Havelse zurück in die Erfolgsspur
Nur drei Tage nach der Niederlage in Aachen steht der SV Wehen Wiesbaden erneut auf dem Platz. Am Mittwochabend empfängt der SVWW den TSV Havelse in der BRITA‑Arena. Cheftrainer Daniel Scherning will mit seinem Team Dinge besser machen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Foto: Andreas Volz
Der SV Wehen Wiesbaden hat kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am Mittwochabend, 8. April, 19:00 Uhr, steht das nächste Heimspiel in der 3. Liga an, wenn der TSV Havelse in der BRITA‑Arena gastiert. Nach der 0:3‑Niederlage in Aachen richtet Cheftrainer Daniel Scherning den Blick konsequent nach vorne und fordert eine klare Reaktion seiner Mannschaft.
Analyse im Team sowie in Einzelgesprächen
„Wir haben gestern direkt angefangen, das Spiel aufzuarbeiten“, erklärt Scherning im Spieltagsinterview am Dienstag. Vor allem die erste Halbzeit in Aachen habe nicht den eigenen Ansprüchen entsprochen: zu wenig Zweikampfhärte, zu viele einfache Ballverluste, zu viel Naivität. „Damit haben wir es dem Gegner einfach gemacht, Tore zu erzielen.“ Die Analyse sei sowohl im Team als auch in Einzelgesprächen deutlich ausgefallen.
Negativerlebnis schnell ablegen
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit setzt der SVWW-Coach auf einen schnellen mentalen Umschwung. „Wir haben morgen schon wieder die Möglichkeit, Dinge besser zu machen. Wir spielen in unserem Stadion, in dem wir uns sehr wohlfühlen und zuletzt sehr gute Spiele gemacht haben.“ Für Scherning ist es ein Vorteil, dass die Mannschaft das Negativerlebnis unmittelbar mit einer neuem Spiel überschreiben kann.
Janitzek mit Gelbsperre – Fechner fehlt weiterhin
Personell muss der SVWW umbauen. Innenverteidiger Justin Janitzek fehlt nach seiner zehnten Gelben Karte, zudem fällt Gino Fechner mit einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel aus. Ob Scherning deshalb von einer Dreier- auf eine Viererkette umstellt, ließ er offen. „Es ist beides möglich. Mit der Viererkette haben wir zuletzt gute Erfahrungen gemacht. Es wäre aber auch eine Option, Justin eins zu eins zu ersetzen. Wir brauchen eine Elf, die morgen maximal darauf brennt, dieses Heimspiel zu gewinnen“, so der Coach.
Havelse besonders bei Standards gefährlich
Auch den Gegner hat der Trainer genau im Blick. Havelse stehe zwar im Tabellenkeller, doch davon lasse man sich nicht täuschen. „Wir messen Havelse nicht am Tabellenplatz. Sie haben sich nach einer schwierigen Anfangsphase gesteigert, punkten regelmäßig und sind widerstandsfähig.“ Besonders aufmerksam müsse der SVWW bei Standards sein, aus denen der TSV bereits mehrfach erfolgreich war. „Es ist eine Mannschaft, die man ernst nehmen muss und nicht unterschätzen darf“, warnt Scherning.
Solides Fundament in den vergangenen Wochen gelegt
Die Ausgangslage in der Tabelle bewertet Scherning nüchtern. Die Niederlage in Aachen habe die komfortable Position zwar nicht verbessert, doch die vergangenen Wochen hätten dem SVWW ein solides Fundament verschafft. „Wichtig ist, dass wir morgen eine bessere Leistung zeigen als gegen Aachen. Das können wir beeinflussen. Der Rest interessiert mich im Moment nicht.“ Der Fokus liegt damit klar auf dem Heimspiel und der Chance, sofort wieder in die Erfolgsspur zu finden.
Tabellenführer Osnabrück verliert in Duisburg
Am Dienstagabend wurden einige Spiele ausgetragen. Der Tabellenführer VfL Osnabrück verlor beim MSV Duisburg mit 0:1. Rot-Weiss Essen siegte in Schweinfurt 3:1. Die Schnüdel stehen damit als erster Absteiger aus der 3. Liga fest. FC Energie Cottbus besiegte TSV 1860 München mit 3:0 und hält Anschluss auf die direkten Aufstiegsplätze. Am Mittwochabend stehen sich der SC Verl und F.C. Hansa Rostock im Aufstiegsrennen direkt gegenüber.
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