Volleyball
VC Wiesbaden empfängt Ladies in Black Aachen zum Heimauftakt
Nach dem engagierten Saisonauftakt in Münster steht für den VC Wiesbaden am Mittwochabend das erste Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison auf dem Programm. Gegen die Ladies in Black Aachen erwartet die Fans in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ein Duell auf Augenhöhe mit reichlich Spannung und Emotionen.
Foto: Detlef Gottwald
Nach Wochen der Vorbereitung und dem ersten Härtetest der Saison kehrt der VC Wiesbaden am Mittwoch, 14. Oktober, 19.30 Uhr, endlich zurück vor das eigene Publikum. Zum ersten Heimspiel der Spielzeit empfängt das Team von Cheftrainer Paul Sens die Ladies in Black Aachen in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Die Ausgangslage verspricht eine enge Begegnung zwischen zwei Mannschaften, die nach ihren Auftaktspielen auf die ersten Punkte hoffen.
Der VCW hatte zum Saisonstart beim USC Münster trotz einer 1:3-Niederlage viele positive Ansätze gezeigt. Vor allem in den engen Satzphasen präsentierte sich die Mannschaft kämpferisch und deutete bereits an, welches Potenzial in ihr steckt. Nun soll vor den eigenen Fans der nächste Schritt folgen.
Doppelheimspiel am Samstag
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dann den Wiesbadenerinnen nicht. Bereits am Samstag, 17. Oktober, 17.15 Uhr, gastieren die Skurios Volleys Borken in der hessischen Landeshauptstadt. Es ist der erste Doppelspieltag der Saison: Gegen 20:15 Uhr empfängt die zweite Mannschaft des VCW in der 2. Bundesliga Süd die Pink Crew München.
Aachen mit Auftaktniederlage gegen Schwerin
Die Gäste aus Aachen reisen ebenfalls mit dem Wunsch nach Wiedergutmachung an. Zum Auftakt kassierten die Ladies in Black gegen Meisterschaftsfavorit SSC Palmberg Schwerin eine deutliche 0:3-Niederlage. Lediglich im ersten Satz konnte die Mannschaft von Trainerin Mareike Hindriksen über längere Zeit mithalten. Anschließend dominierten die Schwerinerinnen die Partie klar.
Im Aachener Kader ruhen in dieser Saison große Hoffnungen auf Diagonalangreiferin Hanna Freiynfeldova sowie die niederländische Neuzugang Rosa Entius. Beide sollen den Abgang von Celine Jebens kompensieren, die inzwischen in Frankreich für Béziers Volley spielt. Zudem setzt Aachen weiterhin auf die erfahrenen Außenangreiferinnen Tsvetelina Ilieva und Zoi Mavrommatis, die bereits in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgerinnen gehörten.
Letztes Aufeinandertreffen erst im Tiebreak entschieden
Auch der VCW erinnert sich noch gut an das letzte Duell beider Teams. Zum Saisonauftakt der vergangenen Spielzeit unterlagen die Wiesbadenerinnen in Aachen erst im Tiebreak. Damals gehörte VCW-Außenangreiferin Cayetana Lopéz Rey mit 24 Punkten zu den herausragenden Akteurinnen der Partie. Die Spanierin knüpfte zuletzt in Münster nahtlos an ihre starken Leistungen an und überschritt erneut die Marke von 20 Punkten.
Sens: Leidenschaftlicher Schlagabtausch erwartet
Entsprechend warnt VCW-Cheftrainer Paul Sens vor dem kommenden Gegner: „Aachen will in Wiesbaden einiges gutmachen. Sie werden aus dem schwierigen Match gegen Schwerin ihre Lehren gezogen haben. Wie die Ladies sind auch wir unter Zugzwang.“ Der Coach erwartet einen leidenschaftlichen Schlagabtausch: „Unsere Fans können einen heißen Tanz erwarten. Beide Teams werden um jeden Ball kämpfen.“
Freigabe für Neuzugang Sara Pustahija
Auf Wiesbadener Seite könnte dabei erstmals auch Neuzugang Sara Pustahija zum Einsatz kommen. Die serbische Zuspielerin wartete zuletzt noch auf die endgültige Freigabe ihres Heimatverbandes und könnte nun ihr Pflichtspieldebüt im VCW-Trikot feiern.
Neuer Hallensprecher Kai Völker
Große Vorfreude herrscht auch abseits des Spielfeldes. Geschäftsführer Thomas Utsch setzt auf eine volle Halle und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Für Stimmung wird künftig Hallensprecher Kai Völker sorgen, der bereits in der Vorsaison mehrfach eingesprungen war.
Video-Challenge-System in allen Spielen
Neu ist in dieser Saison zudem das verpflichtende Video-Challenge-System der Volleyball Bundesliga. An allen Erstliga-Standorten kommen nun 14 hochauflösende Kameras zum Einsatz, die strittige Szenen wie Netzfehler, Blockberührungen oder In- beziehungsweise Out-Entscheidungen überprüfen. Die Bilder werden live auf die Hallenleinwände übertragen. Damit soll die Fairness weiter erhöht werden.
Die Einführung des Systems bedeutet auch für den VCW einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand. Bereits Anfang der Woche begannen die Aufbauarbeiten für das Heimspiel, künftig soll das am Spieltag erfolgen. Spielbetriebs- und Sales-Manager Christopher Fetting lobt insbesondere die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die den Bundesliga-Spielbetrieb überhaupt erst ermöglichen. „Ohne dieses Engagement wäre ein Profi-Betrieb in der 1. Liga nicht denkbar“, betont er.
Umfangreiche Plakatkampagne im Stadtgebiet
Mit einer umfangreichen Plakatkampagne im Stadtgebiet wirbt der Verein zudem für die kommenden Heimspiele. Die Hoffnung der Verantwortlichen: möglichst viele Wiesbadenerinnen und Wiesbadener in der Halle, wenn der VCW am Mittwochabend erstmals in dieser Saison vor eigenem Publikum um Punkte kämpft.
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Der VC Wiesbaden ist am Sonntagnachmittag mit Niederlage beim USC Münster in die Saison 2026/27 der Volleyball […]

