Empfang

Hoheiten aus ganz Hessen feiern Brauchtum und Gemeinschaft im Schloss Biebrich

Beim traditionellen Empfang der Hessischen Hoheiten hat Ministerpräsident Boris Rhein den Einsatz der Majestäten für Kultur, Tradition und regionale Identität gewürdigt. Rund 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Weinbau, Märchenwelt und Blütenkultur kamen nach Wiesbaden, um ihr Ehrenamt sichtbar zu machen.

Von: |Erschienen am: 27. September 2026 08:07|

Fotos: Hannes Albert / Hessische Staatskanzlei

Schloss Biebrich ist am Samstag erneut zum Treffpunkt für Hessens Hoheiten geworden. Ministerpräsident Boris Rhein und seine Frau Tanja Raab‑Rhein empfingen rund 140 Majestäten aus allen Teilen des Landes, darunter Weinprinzessinnen, Märchenfiguren, Blütenköniginnen und weitere regionale Repräsentantinnen und Repräsentanten. Der Empfang findet seit 2003 jährlich statt und hat sich zu einem festen Bestandteil der hessischen Brauchtumspflege entwickelt.

Rhein: Hoheiten stehen für gelebte Heimat und Ehrenamt

In seiner Ansprache hob Rhein die besondere Rolle der Hoheiten hervor: „Unsere Hoheiten stehen für gelebte Heimat und gelebtes Ehrenamt. Als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Regionen, Städte und Gemeinden zeigen sie die Vielfalt unseres Landes und tragen mit großem persönlichem Einsatz zur Pflege von Brauchtum und Kultur bei.“ Die Hoheiten seien Sinnbild für Verbundenheit, Gemeinschaft und Tradition – Werte, die Hessen prägen und zusammenhalten.

Bembelfee und Äppelblütekönigin unter den Gästen

Unter den Gästen waren auch die Beerschter Bembelfee Stephie I. (Stephanie Stein) sowie die Nauroder Äppelblütekönigin Sophia I. (Sophia Schulenberg Sarrazin), die ihre Stadtteile und deren Besonderheiten im Schloss repräsentierten. Für viele Majestäten ist das Ehrenamt weit mehr als ein repräsentativer Titel: Es bedeutet Begegnungen, Austausch und die Vermittlung regionaler Identität.

Bedeutung regionaler Produkte und Spezialitäten

Rhein betonte zudem die Bedeutung regionaler Produkte und Spezialitäten, die durch die Hoheiten sichtbar gemacht werden. „Hinter unseren heimischen Produkten stehen Menschen, Familienbetriebe und eine lange Tradition. Unsere Hoheiten machen auf diese Vielfalt aufmerksam und tragen dazu bei, dass regionale Produkte und ihre Herkunft wertgeschätzt werden“, sagte der Regierungschef.

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