Fußball

Nach Rostock‑Reaktion: SV Wehen Wiesbaden sucht den ersten Sieg gegen Mannheim

Der SV Wehen Wiesbaden geht am Sonntag mit spürbarer Energie und wachsendem Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim. Nach zwei guten Auftritten gegen Aufstiegsfavoriten Essen und Rostock will das Team von Daniel Scherning nun den nächsten Schritt gehen und den ersten Sieg holen.

Von: |Erschienen am: 13. September 2026 09:04|

Archivfoto: Andreas Volz

Zu Beginn der Englischen Woche empfängt der SV Wehen Wiesbaden am Sonntag, 13. September, um 16:30 Uhr, den SV Waldhof Mannheim in der BRITA‑Arena. Die Ausgangslage ist klar. Mit einem Heimsieg könnte der SVWW am fünften Spieltag das Tabellenende verlassen und in der Tabelle an Mannheim vorbeiziehen.

Trainer nach zwei Remis gegen Aufstiegsfavoriten positiv gestimmt

Rückblickend bewertet Scherning die letzten beiden Spiele gegen Essen und Rostock als zwei herausfordernde Spiele gegen zwei Aufstiegsfavoriten. Beide Begegnungen endeten remis, doch die Art und Weise stimmt ihn positiv. In Rostock gelang es seiner Mannschaft, einen Rückstand aufzuholen: „Nach dem 0:1 haben wir schnell wieder zu unserem Spiel gefunden“, so der Trainer Daniel Scherning im Spieltagsinterview. In der zweiten Halbzeit sah er klares Übergewicht und vielen guten Situationen.

Ein zentraler Faktor war erneut die Bank. „Die Wechsel haben dem Spiel einen positiven Impuls gegeben“ , betont Scherning. Schon in der vergangenen Saison sei die Qualität der Einwechselspieler ein entscheidender Baustein gewesen. Nun gehe es darum, eine Startelf zu finden, die von Anfang die die vorgenommenen Inhalte auf den Platz bringt.

Bis auf Karweina stehen alle zur Verfügung

Personell kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Sinan Karweina fällt weiterhin mit einer Muskelverletzung aus . Alle anderen Spieler standen im Training auf dem Platz und hinterließen einen starken Eindruck. „Es war eine hohe Energie im Training spürbar“, berichtet Scherning.

Mannheim schwer einzuschätzen

Der kommende Gegner Waldhof Mannheim ist schwer einzuschätzen. Die Mannschaft befindet sich im Umbruch, agiert variabel und verfügt über dribbelstarke Offensivspieler. Trotz zweier Niederlagen zuletzt und einem guten Saisonauftakt hat Mannheim bereits sieben Tore erzielt, ein Zeichen für die Qualität im Angriff.

Auf die Frage nach einem möglichen Pflichtsieg reagiert Scherning deutlich: „Es gibt keine Pflichtsiege. Bei den Konstellationen in der 3. Liga kann davon keine Rede sein“ . Dennoch sei das Duell wichtig, denn die jüngsten Punktgewinne könnten „mit einem Sieg vergolden“ werden, was „viel Energie freisetzen“ würde.

Zunächst Fokus auf Mannheim

Auch die bevorstehende Englische Woche mit drei Spielen in acht Tagen spielt eine Rolle, aber erst nach Sonntag. „Vor allem zählt für uns jetzt nur Mannheim“, stellt Scherning klar. Alles andere ordne man diesem Spiel unter. Was ein Sieg auslösen könnte? Scherning bleibt bewusst vorsichtig: „Mit jedem Erfolgserlebnis wächst das Selbstvertrauen“ , aber darüber zu sprechen, bevor die Partie gespielt ist, hält der Coach davon nichts.

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