Feier

Von Breakdance bis Darts: Abend des Sports präsentiert Hessens Vielfalt

Beim 14. Abend des Sports im Hessischen Landtag würdigten Politik und Sport gemeinsam die Bedeutung des Ehrenamts und die gesellschaftliche Rolle des Sports. Rund 700 Gäste erlebten ein vielfältiges Programm mit prominenten Sportlerinnen und Sportlern sowie bewegenden Einblicken in Hessens Sportlandschaft.

Von: |Erschienen am: 11. Juni 2026 22:40|

Fotos: (c) Hessischer Landtag

Der Hessische Landtag hat beim 14. Abend des Sports zahlreiche Sportlerinnen und Sportler, Ehrenamtliche und Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden empfangen. Die Veranstaltung, die von Landtagspräsidentin Astrid Wallmann und Ministerpräsident Boris Rhein ausgerichtet wurde, bot rund 700 Gästen ein abwechslungsreiches Programm von sportlichen Mitmachaktionen bis hin zu Gesprächen über aktuelle Entwicklungen im Sport.

Gesellschaftliche Bedeutung von Sport

In ihrer Ansprache hob Wallmann die gesellschaftliche Bedeutung des Sports hervor. Die beeindruckende Mitgliederzahl der hessischen Sportvereine zeige, welche Kraft der Sport für Zusammenhalt und Identität habe. „Sport ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unser demokratisches Miteinander“, betonte sie. Sport stifte Zugehörigkeit, schaffe Vorbilder und sei für viele Menschen ein wichtiger Teil ihrer Heimat.

Über 2,3 Millionen Aktive in den Vereinen

Ministerpräsident Rhein unterstrich die Rolle Hessens als Sportland. Rund 2,3 Millionen Menschen engagierten sich in mehr als 7.300 Vereinen, so viele wie nie zuvor. Mit einem starken Sporthaushalt und zusätzlichen Mitteln aus dem Sondervermögen setze das Land ein klares Signal für die Förderung des Sports. „Sport ist der beste Trainer für unsere Gesellschaft. Er lehrt Fairness und Respekt“, sagte Rhein. Sein besonderer Dank galt den Ehrenamtlichen sowie dem Landessportbund Hessen, der seit 80 Jahren eine „starke Kraft“ im hessischen Sport sei.

Georg-August-Zinn-Medaille an Juliane Kuhlmann

Im Rahmen der Veranstaltung verlieh Rhein die Georg-August-Zinn-Medaille an Juliane Kuhlmann, die Präsidentin des Landessportbunds Hessen. Die Auszeichnung wird seit 1977 für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl vergeben und würdigt das langjährige Engagement des Landessportbunds.

Vielfältiges Programm

Das Programm bot zudem sportliche und unterhaltsame Höhepunkte. Die Sportreporterlegenden Rolf Töpperwien und Bela Rethy gaben einen Ausblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Amerika. Sportministerin Diana Stolz diskutierte mit Dartprofi Max Hopp, Volleyballtrainer Benedikt Frank vom VC Wiesbaden und dem ehemaligen Handballprofi Finn Lemke über Ehrenamt und Sportförderung. Für einen dynamischen Auftakt sorgten die Breakdancer der DDC, die bereits eine Breakdance-WM gewonnen haben.

Nach dem Bühnenprogramm konnten die Gäste selbst aktiv werden: Die Nachwuchsvolleyballerinnen des VC Wiesbaden luden im Innenhof zu einem Match ein, während der Hessische Darts-Verband die Möglichkeit bot, selbst auf das Bull’s Eye zu zielen. Durch den Abend führte FFH-Moderatorin Julia Nestle.

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