Entwarnung / Update

Technische Störung im St. Josefs-Hospital behoben – Betrieb wieder normal

Gute Nachrichten für die medizinische Versorgung in Wiesbaden und der Region, die technischen Probleme im St. Josefs-Hospital und den angeschlossenen Kliniken sind vollständig gelöst. Ab sofort sind die Notaufnahme und der Kreißsaal wieder erreichbar. Ein Hackerangriff wurde als Ursache ausgeschlossen – stattdessen steckte ein Gerätefehler hinter dem vorübergehenden Stillstand.

Von: |Erschienen am: 31. Januar 2026 20:18|

Archivfoto: Daniel Becker

Nach Stunden der Ungewissheit und Einschränkungen meldet der JoHo-Klinikverbund am Samstagabend, 31. Januar, um etwa 20:00 Uhr Vollzug, alle Systeme laufen wieder. Betroffen waren neben dem St. Josefs-Hospital in Wiesbaden auch das St. Josefs-Hospital Rheingau in Rüdesheim sowie das Otto-Fricke-Krankenhaus in Bad Schwalbach.

Alle drei Standorte arbeiten nach dem erfolgreichen Störungsmanagement wieder im Regelbetrieb, die medizinische Versorgung ist vollumfänglich sichergestellt.

Am Standort St. Josefs-Hospital Wiesbaden sind sowohl die Notaufnahme als auch der Kreißsaal wieder regulär anfahrbar. Die zwischenzeitliche Einschränkung, bei der Patientinnen und Patienten gebeten wurden, andere Kliniken und den Rettungsdienst zu nutzen, ist damit aufgehoben.

Auch die Notaufnahme in Rüdesheim steht wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Schwangere in Wiesbaden können den Kreißsaal im St. Josefs-Hospital nun wieder wie gewohnt nutzen.

Gerätefehler legte IT lahm – Hackerangriff ausgeschlossen

Viele Bürger hatten nach der ersten Eilmeldung am Samstagmorgen einen Cyberangriff befürchtet. Doch die Klinikleitung gab schnell Entwarnung: Ursächlich für die weitreichenden Störungen war ein technischer Gerätefehler innerhalb der IT-Infrastruktur. Dank des frühzeitigen Ausschlusses externer Manipulationen konnten sich die Technikteams voll auf die Hardware-Reparatur konzentrieren.

Notaufnahme und Kreißsaal wieder voll einsatzbereit

Besonders kritisch war die Situation für werdende Eltern und Notfallpatienten. Durch die Behebung der Störung können:

  • Die Notaufnahmen in Wiesbaden und Rüdesheim ab sofort wieder angefahren werden.

  • Der Kreißsaal in Wiesbaden wieder Geburten im normalen Rahmen betreuen.

Patienten, die am Vormittag noch an umliegende Kliniken verwiesen wurden, können nun wieder die gewohnten Standorte des Verbundes aufsuchen.

„Von digital auf analog“ – Dank an Mitarbeiter und Partner

JoHo-Geschäftsführer Martin Bosch zeigte sich erleichtert und lobte das Krisenmanagement: „Das Notfallkonzept für solche Szenarien hat hervorragend gegriffen.“ Ein besonderer Dank galt den Mitarbeitenden, die während der Störung kurzzeitig „von digital auf analog“ umschalten mussten, um die Sicherheit der stationären Patienten durchgängig zu gewährleisten.

Zudem betonte Bosch die gute Zusammenarbeit in der Landeshauptstadt: „Wir möchten uns ausdrücklich bei den anderen Wiesbadener Krankenhäusern bedanken, die uns partnerschaftlich unterstützt haben, sowie bei der Stadt, dem Rheingau-Taunus-Kreis und den Rettungsdiensten.“

Rückkehr zur Normalität

Die Krankenhaus-Einsatzleitung und die IT-Abteilung haben die Systeme intensiv geprüft, sodass ein stabiler Betrieb für das restliche Wochenende sichergestellt ist. Die vorübergehende Ausnahmesituation ist damit offiziell beendet.

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