Volleyball
Schwarz Weiss Erfurt stoppt den VC Wiesbaden – Deutlicher Dämpfer in der Englischen Woche
Der VC Wiesbaden wollte am Freitag in Erfurt wichtige Punkte sammeln, um zum Abschluss in der Englischen Woche den Anschluss an Aachen und Münster zu verkürzen. Doch Schwarz‑Weiß Erfurt erwies sich als zu stabil und schickte die Hessinnen mit nach einem Drei-Satz-Sieg nach Hause.
Foto: Detlef Gottwald
Zum Abschluss der Englischen Woche stand das Auswärtsspiel in Erfurt am Freitagabend an. Dabei war die Ausgangslage klar: Wiesbaden reiste als Tabellensiebter (17 Punkte) nach Thüringen, mit dem Ziel, den Abstand auf Aachen und Münster zu verkürzen und Selbstvertrauen für das nächste Auswärtsspiel beim Liga‑Neuling TSV Flacht zu sammeln. Die kurze Vorbereitungszeit nach der Dresden‑Pleite am Mittwochabend sollte genutzt werden, um sich neu zu justieren und gegen Erfurt wieder in die Spur zu finden.
Erfurt mit einem sehr guten Spiel
Doch Erfurt – unter dem neuen Trainer Pablo Sánchez bereits mit vier Saisonsiegen ausgestattet – präsentierte sich von Beginn an stabil, druckvoll und taktisch mit einer festen Vision. Die Thüringerinnen, die sich vor der Saison vorgenommen hatten, den Abstand zu Teams wie Wiesbaden zu verkürzen, erwischten einen sehr guten Abend.
Weiterhin ohne Rene Sain
Das junge VCW-Team hingegen fand kaum Lösungen und leistete sich zu viele Eigenfehler. Erschwerend kam hinzu, dass die Stammlibera Rene Sain verletzt fehlte. Der erste Satz ging mit 25:17 deutlich an die Gastgeberinnen, auch wenn zunächst der erste Durchgang ausgeglichen startete. Erst in der Crunchtime setzten sich die Gastgeberinnen ab.
Im zweiten Durchgang blieb es lange ausgeglichen, kein Team setzte sich entscheidend ab. Erfurt agierte zum Satzende abgeklärter und erhöhte mit 25:21 auf 2:0. Der dritte Satz wurde schließlich zur klarsten Angelegenheit: Erfurt dominierte, Wiesbaden geriet bereits früh in Rückstand und konnte diesen auch nicht mehr aufholen – 25:16 und damit das 0:3 aus VCW‑Sicht.
Zu viele Fehler im Spiel
Der VC Wiesbaden leistete sich 11 Aufschlagfehler, erzielte nur zwei Asse. Erfurt holte neun Asse und hatte aber auch acht Aufschlagfehler in der Partie. Weiterhin konnte nur drei Blockpunkte geholt werden, Erfurt erreichte gute 10 Blocks. Im Angriff hatte der VCW eine geringere Fehlerquote, die aber am Ende nicht spielentscheidend war.
„Wir haben nichts von dem aufs Parkett gebracht, was wir im Training erarbeitet haben. Aus der Abwehr heraus sind wir nicht ins Spiel gekommen. Dann war es schwer, unser System zu stabilisieren. Die Erfurterinnen haben auch in kritischen Momenten dem Druck standgehalten und ihre Chancen genutzt“, sagt VCW-Chefcoach Tigin Yağlioğlu.
Nächstes Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Flacht
Nach 71 gespielten Minuten war die Partie entschieden. Für Wiesbaden bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Die Hessinnen müssen nun schnell regenerieren und den Fokus auf das nächste Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV Flacht (Sonntag, 1. Februar, 18:00 Uhr ) richten, wo der VCW fest mit drei Punkten rechnet.
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InfoBox
Schwarz-Weiss Erfurt – VC Wiesbaden 3:0 (25:17, 25:21, 25:16)
VC Wiesbaden: Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande; 1), Hanna Weinmann – Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 14), Dagmar Boom (Niederlande), Cayetana López Rey (Spanien; 5), Jovana Dordević (4) – Mittelblock: Laura Broekstra (3), Hannah Clayton (USA; 4), Marlene Rieger – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 4) – Libera: Lilly Bietau
MVP: Pleun van der Pijl (VCW), Emilie Respaut (SWE)
Zuschauer: 763

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