Volleyball / Fotostrecke

Dresden dominiert – VC Wiesbaden unterliegt klar in drei Sätzen

Der VC Wiesbaden hat sein Heimspiel gegen den Dresdner SC deutlich verloren. Die Gäste, die aktuell auch in der Championsleague spielen, setzen ihr Spiel durch und ließen Wiesbaden kaum Raum für eigene Akzente. Die Wiesbadenerinnen müssen bereits am Freitag in Erfurt antreten, hier gilt es einen Sieg einzufahren.

Von: |Erschienen am: 21. Januar 2026 22:47|

Fotos: Detlef Gottwald

Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel in Borken stand am Mittwochabend das schwere Heimspiel gegen den amtieren Pokalsieger und Championsleague-Teilnehmer Dresdner SC an. Aufgrund der kräftezehrenende Englischen Woche gab es eine verjüngte Aufstellung mit Hanna Weinmann im Zuspiel, Marlene Rieger in der Mitte und Jovana Dordević im Außenangriff.

Libera Sain weiterhin verletzt

Bereits der erste Satz zeigte die Richtung des Abends: Dresden setzte Wiesbaden mit starken Aufschlägen und druckvollen Bällen früh unter Druck. Das Wiesbadener Team musste weiterhin auf die verletzte Libera Rene Sain verzichten. Zweite Libera Lilly Bietau spielte den kompletten Abend durch. Der VCW kämpfte sich phasenweise heran, doch die entscheidenden Punkte gingen an die Gäste, die den Satz mit 25:15 für sich entschieden.

VCW auch in den Folgesätzen im Hintertreffen

Auch im zweiten Durchgang blieb das Bild unverändert. Wiesbaden gelang es zwar, einzelne sehenswerte Angriffe zu platzieren, doch Dresden antwortete konsequent und nutzte nahezu jede sich bietende Gelegenheit. Mit 25:15 holte sich der DSC auch Satz zwei – erneut deutlich.

Im dritten Satz zeigte das Heimteam mehr Widerstand, kam aber nicht entscheidend heran. Dresden blieb souverän und machte mit 25:17 den 3:0‑Auswärtssieg nach gut 60 Minuten perfekt. MVP der Partie wurden Cayetana López Rey (VCW) und bei Dresden die Japanerin Miku Akimoto. Bei Dresden trafen vier Spielerinnen zweistellig: Miku Akimoto (14), Lorena Lorber Fijok und Marta Levinska (je 14) sowie Mette Marleen Pfeffer. Erfolgreichste Wiesbadenerin war Cayetana López Rey (9).

Es fehlte der Mut – Gegen Erfurt anderes Gesicht zeigen

„Wir hatten einige angeschlagene Spielerinnen, die nicht über die gesamte Distanz gehen sollten. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Wir hätten es besser machen können. Es fehlte auch der Mut. Die Trainingsleistungen haben sich nicht widergespiegelt. Gegen Erfurt müssen und werden wir ein anderes Gesicht zeigen“, sagt VCW-Chefcoach Tigin Yağlioğlu.

„Unser Trainer hat am vergangenen Sonntag nach dem Spiel gegen Borken angekündigt, dass wir mit einer neuen Rotation gegen Dresden spielen werden. Entsprechend haben wir in der Woche trainiert. Es war für uns Junge toll, anfangen zu können, wir wollten uns unbedingt beweisen. So ganz ist das nicht gelungen, wir hatten uns mehr vorgenommen. Der Druck von DSC-Seite war schon sehr stark“, so Marlene Rieger (Mittelblock).

Auswärtsspiel am Freitag in Erfurt

Bereits am Freitag, um 18:00 Uhr steht das nächste Pflichtspiel an. Der VC Wiesbaden tritt bei Schwarz-Weiß Erfurt an.

Eine Fotostrecke mit 25 Bildern vom Spiel gibt es hier:

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InfoBox

VC Wiesbaden – Dresdner SC 0:3 (15:25, 15:25, 17:25)

VC Wiesbaden: Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann – Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 3), Dagmar Boom (Niederlande; 3), Cayetana López Rey (Spanien; 9), Jovana Dordević (7) – Mittelblock: Laura Broekstra (3), Hannah Clayton (USA; 3), Marlene Rieger (1) – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 2) – Libera: Lilly Bietau

Zuschauer: 1.367