Bilanz
Feuerwehr und Rettungsdienst in Wiesbaden meistern Silvester ohne größere Probleme
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Wiesbaden blicken auf eine insgesamt ruhige und weitgehend typische Silvesternacht zurück. Während die Feuerwehr zu Klein- und Entstehungsbränden ausrücken musste, war der Rettungsdienst erwartungsgemäß deutlich stärker gefordert.
Daniel Becker
Eine überwiegend positive Bilanz ziehen am Neujahrstag Feuerwehr und der Rettungsdienst Wiesbaden nach der Nacht zum Jahreswechsel. Für die Feuerwehr verlief die Silvesternacht vergleichsweise ruhig, während der Rettungsdienst ein erhöhtes Einsatzaufkommen verzeichnete.
Mehrere Balkon- und Kleinbrände
Der Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze lag auf mehreren Balkonbränden, die mutmaßlich durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern ausgelöst wurden. In der Webergasse rückten Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte zu einem brennenden Balkon aus. Über eine Steckleiter wurde ein C-Rohr vorgenommen, um die Flammen schnell unter Kontrolle zu bringen.
Ein weiterer Balkonbrand wurde nach Mitternacht aus Nordenstadt gemeldet. Hier waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Nordenstadt und Igstadt im Einsatz. Zudem brannten in mehreren Stadtteilen Mülltonnen, teils in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung der Brände in allen Fällen verhindert werden.
55 Brandeinsätze und acht andere Einsätze
Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 55 Brandeinsätzen sowie acht weiteren technischen oder sonstigen Einsätzen alarmiert. Mehrere gemeldete Brandstellen bestätigten sich vor Ort nicht. Nach aktuellem Stand kamen keine Personen zu Schaden.
Unterstützung in Mainz
Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr Wiesbaden die Kollegen der Feuerwehr Mainz. In Mainz-Hechtsheim wurde eine Drehleiter aus Wiesbaden angefordert, nachdem es auf einem Pferdegehöft zu einem Brand gekommen war, der umfangreiche Löschmaßnahmen erforderte.
Rettungsdienst mit über 100 Einsätzen
Deutlich arbeitsreicher gestaltete sich die Nacht für den Rettungsdienst. Zwischen 20:00 Uhr und 8:00 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu 125 Notfalleinsätzen im Stadtgebiet aus. Überschattet wurde die Bilanz von einer tödlichen Auseinandersetzung im Hirschgraben in der Wiesbadener Innenstadt, bei der ein 23-jähriger Mann noch an der Einsatzstelle seinen Verletzungen erlag.
Die übrigen Einsätze entsprachen dem üblichen Silvestergeschehen und konnten routiniert abgearbeitet werden, wie die Feuerwehr am Neujahrsmittag mitteilte.
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