Volleyball / Fotostrecke

Starker Jahresabschluss: VC Wiesbaden lässt Hamburg keine Chance

Der VC Wiesbaden hat am Samstag zwischen den Jahren den Hinrundenabschluss erfolgreich gestaltet und die ETV Hamburger Volksbank Volleys glatt in drei Sätzen bezwungen. Trotz eines kämpferischen Auftritts der Gäste behielt der VCW in allen Sätzen die Kontrolle und setzte ein klares Zeichen vor heimischem Publikum.

Von: |Erschienen am: 27. Dezember 2025 20:07|

Fotos: Detlef Gottwald

Nach der Auswärtsniederlage gegen den SSC Palmberg Schwerin empfing der VC Wiesbaden kurz nach Weihnachten zum Hinrundenabschluss den Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Das Team von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu ging als Favorit in die Partie. Die Hamburgerinnen waren erst am Samstag angereist und trafen aufgrund mehrerer Staus erst gut eine Stunde vor Spielbeginn ein.

Ausgeglichener Beginn – VCW holt den ersten Satz

Der erste Satz verlief zunächst ausgeglichen. Die Gäste hielten in den Anfangsaktionen gut mit, doch zur Satzmitte setzte sich der VCW zunehmend ab und entschied den Durchgang souverän mit 25:16 für sich. Libera René Sain wurde gegen Ende des Satzes geschont; für sie kam Lilly Bietau aufs Feld. Sain hatte sich im letzten Auswärtsspiel an einer LED-Bande eine Knie-Prellung zugezogen.

Hamburg steigert sich

Im zweiten Satz präsentierte sich Hamburg deutlich stabiler, übernahm phasenweise sogar die Führung und reduzierte die Eigenfehler. Zur Satzmitte drehte Wiesbaden jedoch wieder auf. In der Crunchtime kamen die Gäste noch einmal heran, doch der VCW blieb konzentriert und sicherte sich den Satz mit 25:20.

VCW macht mit dem zweiten Matchball alles klar

Nach der sechsminütigen Pause startete Wiesbaden wacher in den dritten Durchgang. Nach einem 0:3-Rückstand nahm Trainer Markus Friedrich früh die Auszeit – mit Wirkung. Der VCW erspielte sich eine 13:8-Führung. Hamburg kämpfte unermüdlich und glich beim 19:19 aus. In der Schlussphase lagen die Gäste knapp vorne, Wiesbaden blieb jedoch in Reichweite. Den umkämpften Ballwechsel zum 23:23 entschied der VCW für sich. Marlene Rieger, die an diesem Tag ihren 19. Geburtstag feierte, verschlug anschließend ihren Aufschlag. Den zweiten Matchball verwandelte Jovana Đorđević per Ass zum 26:24.

MVP-Gold für René Sain

Silber-MVP wurde Hamburgs Anna Hartig. Die Gold-Medaille ging an VCW-Libera René Sain. Nach zehn Spieltagen steht der VC Wiesbaden auf dem siebten Tabellenplatz und hat 14 Punkte.

„Wir wollten drei Punkte holen und das ist gelungen. Sicher hätten wir noch souveräner auftreten können, keine Frage. Auf der anderen Seite haben wir viel rotiert, alle eingesetzt und das Spiel dann auch laufen lassen, damit die Mädels auch mal länger drinbleiben. Erfahrung ist wichtig im Hinblick auf die Rückrunde“, so Tigin Yağlioğlu.

„Ich versuche immer, meiner Mannschaft einen Push zu geben, wenn ich eingewechselt werde. Ich fand unseren Angriff heute nicht schlecht und auch die Aufschläge zum Anfang waren gut. Zum Ende des dritten Satzes wurde es unnötig eng, weil wir Fehler gemacht haben, die nicht sein mussten. Hamburg hat das genutzt. Wir hatten Ups and Downs, was im Volleyball aber normal ist. Wichtig ist, dass man am Ende wiederkommt. Und das haben wir getan“, sagt Jovana Dordević.

Doppelspieltag am 11. Januar

In zwei Wochen steht das nächste Pflichtspiel für den VC Wiesbaden an. Das Team von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu empfängt die Ladies in Black Aachen um 17:30 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Zuvor trifft der VCW II auf die proWIN Volleys TV Holz.

Eine Fotostrecke vom Spiel mit 25 Bildern gibt es hier:

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InfoBox

VC Wiesbaden – ETV Hamburger Volksbank Volleys 3:0 (25:16; 25:20, 26:24)

VC Wiesbaden: Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande; 3 Punkte), Hanna Weinmann (1) – Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien; 5), Pleun van der Pijl (Niederlande; 10), Dagmar Boom (Niederlande; 7 ), Jovana Dordević  (9) – Mittelblock: Laura Broekstra (2), Hannah Clayton (USA; 6), Marlene Rieger (3), Kathi Breitenbach – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 7) – Libera: Rene Sain (Kroatien), Lilly Bietau

Zuschauer: 1.643

Nächste Termine
Sonntag, 11. Januar, 17:30 Uhr  VCW – Ladies in Black Aachen, 14:00 Uhr: VCW 2 – proWIN Volleys TV Holz
Sonntag, 18. Januar, 15:30 Uhr Skurios Volley Borken – VCW
Mittwoch, 21. Januar, 19:30 Uhr VCW – Dresdner SC
Freitag, 23. Januar, 18:00 Uhr Schwarz-Weiß Erfurt – VCW
Sonntag, 1. Februar, 15:00 Uhr Binder Blaubären TSV Flacht – VCW

Weiterer VCW-Doppelspieltag
Samstag, 14. Februar 17:15 Uhr  VCW – VfB Suhl Lotto Thüringen, 20:15 Uhr: VCW 2 – SSC Freisen