Volleyball

VC Wiesbaden fordert den Deutschen Meister Schwerin heraus

Das Team von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu tritt am Samstagabend im hohen Nordosten Deutschlands beim amtierenden deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin an. Nach starken Auftritten gegen Münster und Stuttgart will der VC Wiesbaden seine Entwicklung fortsetzen und dem Favoriten in der Palmberg Arena mehr als nur Paroli bieten. Schwerin selbst zeigte in dieser Saison ungewohnte Schwankungen, scheint aber rechtzeitig vor dem Duell mit den Hessinnen wieder in die Spur gefunden zu haben.

Von: |Erschienen am: 20. Dezember 2025 11:31|

Foto: Detlef Gottwald

Der VC Wiesbaden tritt am Samstag, 18:00 Uhr, beim amtierenden deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin an. Trotz klarer Favoritenrolle der Gastgeber reist der VCW nach starken Auftritten gegen Münster und Stuttgart mit wachsendem Selbstvertrauen in den hohen Nordosten.

Schwerin stabilisiert sich nach Fehlstarts

Der SSC erlebte einen ungewohnt holprigen Saisonbeginn mit Niederlagen gegen Münster (2:3) und Suhl (1:3). Zuletzt fand das Team von Felix Koslowski jedoch zurück in die Spur: Im DVV-Pokal setzte sich Schwerin gegen Münster durch, in der Liga folgte ein souveränes 3:0 gegen denselben Gegner. Herausragend waren dabei Helena Kok und Diagonale Mia Kirchhoff.

VCW schöpft Mut aus Stuttgart-Spiel

Wiesbadens Trainer Tigin Yağlioğlu musste gegen Stuttgart kurzfristig umstellen, nachdem sich Pleun van der Pijl beim Aufwärmen verletzt hatte. Dennoch bot der VCW dem Tabellenführer drei enge Sätze und sammelte wertvolle Erfahrung. „Wir können befreit und mutig aufspielen“, sagt Yağlioğlu. Ein Satzgewinn gegen Schwerin wäre ein wichtiges Signal – in der vergangenen Saison blieb Wiesbaden in drei Duellen ohne.

Personalien: Schwerin mit Wucht, VCW mit Effizienz

Schwerin zählt mit 13 Meistertiteln und acht Pokalsiegen zu den erfolgreichsten Vereinen Deutschlands. Besonders im Fokus stehen Supertalent Leana Grozer sowie Mittelblockerin Britte Mayke Stuut. Der VCW setzt offensiv vor allem auf Diagonale Jimena Fernández Gayoso, die ligaweit zu den effektivsten Angreiferinnen gehört.

Ausblick

Nach dem Auswärtsspiel folgt am Samstag, 27. Dezember,  das letzte Heimspiel des Jahres gegen die ETV Hamburger Volksbank Volleys. Die bisherigen Liga-Neulinge aus Borken und Flacht hatten in Wiesbaden jeweils keine Chance.

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