SV Wehen Wiesbaden vor Auswärtsspiel in Schweinfurt – Döring fordert Fokus und Frische
Nach dem emotionalen Pokalfight gegen den FC Bayern München steht für den SV Wehen Wiesbaden am Sonntag, 31. August, der Ligaalltag an: In der Riedel Bau Arena trifft das Team von Cheftrainer Nils Döring auf den 1. FC Schweinfurt 05. Trotz der Euphorie mahnt Döring zur Konzentration – und muss personell improvisieren.
Foto: Andreas Volz
Der SV Wehen Wiesbaden reist am 4. Spieltag der 3. Liga zum 1. FC Schweinfurt 05 – ein Duell, das nach dem spektakulären Pokalabend gegen den FC Bayern München eine ganz andere Herausforderung darstellt. Die Partie wird am Sonntag, 31. August, um 16:30 Uhr angepfiffen. In der Riedel Bau Arena trifft die Mannschaft von Cheftrainer Nils Döring auf den 1. FC Schweinfurt 05 – ein Duell, das trotz Schweinfurts punktelosem Saisonstart keineswegs als Selbstläufer gilt.
Döring fordert an Leistungslimit zu gehen
„Wir müssen wieder an unser Leistungslimit kommen“, betonte Döring im Spieltagsinterview. Der Coach lobte die kämpferische Leistung seiner Elf gegen die Bayern, sieht darin aber vor allem Motivation für die kommenden Aufgaben: „Wir haben gezeigt, dass wir Rückstände aufholen und gegen jeden Gegner Tore erzielen können.“
Einige verletzte Spieler
Die Liste der Ausfälle ist lang: Jan Becker (grippaler Infekt) wird definitiv fehlen, ebenso wie Florian Hübner, Robin Kalem, Orestis Kiomourtzoglou und Ben Nink, die allesamt verletzungsbedingt pausieren müssen. Bei Simon Stehle, der wieder Teile des Trainings absolvierte, bleibt ein Einsatz fraglich.
Fokus auf Videoanalysen und Einzelgespräche
Döring setzt auf mentale Frische und Eigenverantwortung seiner Spieler: „Ernährung, Schlaf, Regeneration – das sind Basics. Danach müssen wir die Spannung wieder hochfahren.“ Die Vorbereitung auf Schweinfurt erfolgt vor allem über Videoanalysen und Einzelgespräche, da die Trainingszeit knapp bemessen ist.
Besonders erfreut zeigt sich der Trainer über Neuzugang David Suárez, der sich laut Döring „in starker körperlicher Verfassung“ präsentiert und sich gut ins Team integriert: „Er ist offen, geht auf die Jungs zu – das macht es ihm leicht.“
Mehr defensive Disziplin
Trotz der zuletzt starken Offensivleistung mit 14 Toren in fünf Spielen mahnt Döring zur defensiven Disziplin: „Unsere offensive Variabilität ist ein Trumpf, aber die Stabilität hinten ist die Basis für Erfolg.“
Der Gegner aus Schweinfurt sei laut Döring „körperlich robust, mit klarer Idee im Spielaufbau und variabler Grundordnung“. Auch wenn die Unterfranken noch keinen Punkt holen konnten, erwartet der SVWW-Coach ein intensives Duell.
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