Verkehr

Rekord-Baustelle auf der Biebricher Allee – Fahrbahn in unter 23 Stunden saniert

Das ging im Eiltempo: In weniger als 23 Stunden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden die Sanierung der Fahrbahndecke auf der vielbefahrenen Biebricher Allee abgeschlossen. Zwischen dem Kaiser-Friedrich-Ring und der Einmündung Am Landeshaus wurde der alte Asphalt abgefräst und eine nagelneue Schicht aufgetragen – komplett innerhalb des geplanten Zeitfensters am Wochenende. Verkehrsdezernent Marc Dahlen zog am Montag eine rundum positive Bilanz und sprach den beteiligten Teams für die logistische Meisterleistung seinen Dank aus.

Von: |Erschienen am: 26. Oktober 2026 16:27|

Fotos: Otto Witte

Pendler und Anwohner können aufatmen: Auf einer der zentralen Ausfallstraßen der hessischen Landeshauptstadt rollt der Verkehr wieder rollstuhlgerecht und ohne jedes Schlagloch. Die großflächige Deckensanierung auf der Biebricher Allee in Fahrtrichtung stadtauswärts wurde am vergangenen Wochenende in Rekordzeit fertiggestellt.

Die eigentlichen Bauarbeiten dauerten weniger als 23 Stunden. Damit konnte die notwendige Vollsperrung des Streckenabschnitts zwischen dem 1. Ring (Kaiser-Friedrich-Ring) und der Einmündung Am Landeshaus exakt im vorgesehenen Zeitplan wieder aufgehoben werden. Seit Sonntag steht den Verkehrsteilnehmern eine komplett erneuerte, ebene Fahrbahn zur Verfügung – ohne Einschränkungen oder Baustellenbaken.

Verkehrsdezernent Dahlen – „Wenn alles passt, läuft es wie am Schnürchen“

Wiesbadens Verkehrsdezernent Marc Dahlen (CDU)  zeigte sich am Montag hochzufrieden mit der punktgenauen Ausführung: „Wenn alles zusammenpasst, kann eine Baustelle wie am Schnürchen laufen. Davon profitieren die Menschen ganz unmittelbar. Denn niemand steht gerne im Stau oder nimmt unnötige Umwege in Kauf. Unser Ziel ist deshalb, notwendige Bauarbeiten so schnell wie möglich umzusetzen und die Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer so kurz wie möglich zu halten.“

Dass eine Maßnahme dieses Kalibers in so kurzer Zeit gelingt, erfordert ein perfektes Zusammenspiel zahlreicher Rädchen: Stabile Witterung, nahtlose Materiallogistik, eine hochmoderne Baustellenkolonne sowie die präzise Abstimmung zwischen städtischer Verkehrsplanung und den Fachkräften vor Ort.

„Besonders unseren Teams in der Planung und auf der Baustelle möchte ich herzlich danken. Das war eine starke Leistung“, betonte Dahlen ausdrücklich.

Vorbild für künftige Straßensanierungen

Ein derart reibungsloser Blitz-Abschluss sei im Tiefbau zwar keineswegs eine Selbstverständlichkeit, da unvorhersehbare Leitungs- oder Untergrundprobleme jederzeit für Verzögerungen sorgen können. Dennoch soll das Projekt auf der Biebricher Allee Maßstäbe für kommende Instandsetzungen im Wiesbadener Hauptstraßennetz setzen.

„Wir wollen solche Abläufe künftig noch häufiger hinbekommen“, kündigte Dahlen an. „Denn jeder eingesparte Baustellentag bedeutet weniger Sperrungen, weniger Umwege und weniger Belastungen für die Menschen in unserer Stadt. Es gilt: Wir geben Gas – für bessere Straßen und möglichst wenig Einschränkungen im Alltag.“

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