Sicherheit

Drogenfund in der Moritzstraße: Polizei und Ordnungsamt bestreifen Wiesbadener Hotspots

Präsenz zeigen, Brennpunkte überwachen und das Sicherheitsgefühl stärken. In der Nacht zum Sonntag haben Polizisten erneut eine großangelegte Kontrollaktion im Rahmen des Konzepts „Sicheres Wiesbaden“ durchgeführt. 65 Personen wurden überprüft. In einer Gaststätte in der City stellten die Beamten Betäubungsmittel sicher.

Von: |Erschienen am: 4. Oktober 2026 10:55|

Symbolfoto

Null-Toleranz-Strategie gegen Kriminalität und für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, das ist seit 2018 die Strategie der Stadt und der Polizei in Wiesbaden. Von Samstagabend, 3. Oktober, ab 19:00 Uhr, bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags, 4. Oktober, gegen 03:00 Uhr waren gemischte Streifen der Landespolizei und der Stadtpolizei wieder gemeinsam im Wiesbadener Stadtgebiet unterwegs.

Hintergrund war der nächste planmäßige Einsatz im Rahmen des etablierten Sicherheitskonzepts „Sicheres Wiesbaden“, bei dem die Sicherheitsbehörden gezielt auf personelle Präsenz, konsequente Kontrollen und Bürgeransprechbarkeit setzen.

SchwerpunktebereicheWaffenverbotszone, Parks und Schelmengraben

Die Einsatzkräfte konzentrierten ihre Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen auf zentrale Knotenpunkte, bekannte Treffpunkte und sensible Bereiche der Stadt. Dazu zählte unter anderem die Fußgängerzonen. Im Bereich der Waffenverbotszone wurden Personen zur Durchsetzung des Mitführverbots von gefährlichen Gegenständen überprüft.

Ebenfalls waren die Teams den  Reisinger Anlagen und auf dem Luisenplatz im Einsatz, an denen es in den Abend- und Nachtstunden immer wieder zu Beschwerden über Belästigungen oder Ruhestörungen kommt.

Neben dem Bereich rund um den Wiesbadener Hauptbahnhof stand diesmal auch der Stadtteil Schelmengraben in Dotzheim im Fokus der Fahnder.

Drogenfund bei Gaststättenüberprüfung in der Moritzstraße

Im Verlauf der achtstündigen Nachtaktion nahmen die Beamtinnen und Beamten auch Gewerbebetriebe genauer unter die Lupe. Bei der Kontrolle einer Gaststätte in der Moritzstraße wurden die Einsatzkräfte fündig. Sie entdeckten eine geringe Menge illegaler Betäubungsmittel und stellten diese umgehend sicher. Gegen den Betroffenen wurde ein entsprechendes strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Insgesamt zogen die Einsatzkräfte in den Nachtstunden 65 Personen zur Identitätsfeststellung und Durchsuchung heran.

Kontrolldruck bleibt hoch

Stadtpolizei und Landespolizei zogen ein positives Zwischenfazit der gemeinsamen Aktion. Beide Behörden kündigten an, die enge Kooperation auch in den kommenden Wochen und Monaten nahtlos fortzusetzen. Durch unangekündigte, sichtbare Kontrollen im gesamten Stadtgebiet soll der Kontrolldruck auf Störer und Straftäter hochgehalten und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen, Bürger und Nachtschwärmer nachhaltig gestärkt werden.

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