Fußball

SV Wehen Wiesbaden vertraut Florian Hübner die Kapitänsbinde an

Der SV Wehen Wiesbaden geht mit Florian Hübner als neuem Kapitän in die Saison 2026/27. Der gebürtige Wiesbadener übernimmt die Binde nach seiner Rückkehr von einer Fußverletzung und soll die Mannschaft nicht nur auf dem Platz, sondern auch darüber hinaus führen.

Von: |Erschienen am: 8. August 2026 09:15|

Fotos: Jan Hübner

Der SV Wehen Wiesbaden hat seine Führungsstruktur für die kommende Saison festgelegt: Innenverteidiger Florian Hübner wird den SVWW 2026/27 als Kapitän aufs Feld führen. Der 35-Jährige, der nach seiner Kapselverletzung am Fuß wieder vollständig ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, übernimmt damit eine Rolle, die für ihn eine besondere Bedeutung hat. Als echtes Eigengewächs begann Hübner bereits im Alter von drei Jahren auf dem Halberg mit dem Fußballspielen, nun trägt er über drei Jahrzehnte später die Kapitänsbinde seines Heimatvereins.

Gözüsirin und Hercher Stellvertreter

Zuvor hatte die Mannschaft den sechsköpfigen Mannschaftsrat gewählt. Aus diesem Kreis bestimmte das Trainerteam um Chefcoach Daniel Scherning anschließend den neuen Spielführer. Neben Hübner gehören Tarik Gözüsirin und Neuzugang Philipp Hercher als Stellvertreter zum Führungsteam. Komplettiert wird der Mannschaftsrat durch Jakob Lewald, Lukas Schleimer und Florian Stritzel.

Hübner soll Gruppe führen

Cheftrainer Scherning begründet die Entscheidung klar: „Hübi ist ein echter Leader und verkörpert die Eigenschaften, die einen Kapitän auszeichnen. Er geht immer voran, will in jeder Situation gewinnen und lebt diesen Anspruch tagtäglich vor. Gleichzeitig ist er für die gesamte Mannschaft nahbar und ein wichtiger Ansprechpartner.“ Ein Kapitän müsse nicht zwingend in allen 38 Spielen auf dem Platz stehen, sondern vor allem die Gruppe führen und genau dafür sei Hübner der richtige Mann.

Emotionaler Moment für Hübner

Für den Routinier selbst ist die Ernennung ein emotionaler Moment: „Es ist eine schöne und runde Geschichte, in meiner wahrscheinlich letzten Saison Kapitän bei dem Verein zu sein, bei dem ich groß geworden bin. Ich werde noch einmal alles raushauen, um mit der Mannschaft maximal erfolgreich zu sein.“ Hübner betont zudem seine Rolle abseits des Rasens: Jeder könne mit Anliegen, auch abseits des Fußballs, jederzeit zu ihm kommen. Seine Erfahrung wolle er nutzen, um der Einheit innerhalb des Teams zusätzliche Stärke zu geben.

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