Innenstadtprojekt

Walhalla‑Sanierung: Stadt prüft Bundesfördermittel für Kulturprojekt

Die Stadt Wiesbaden treibt die Sanierung des Kulturortes Walhalla voran. Dafür nimmt sie Bundesförderprogramme in den Blick, um die Projektkosten, die sich im hohen zweistelligen Millionenbereich bewegen, zu stemmen. Bei einem Vor-Ort-Termin informierten sich Bundestagsabgeordnete über Konzept, Fortschritte und die Bedeutung des Projekts für die Innenstadt.

Von: |Erschienen am: 2. Juli 2026 12:57|

Fotos: Stadt Wiesbaden

Auf Einladung von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) haben sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph (SPD) und Martin Rabanus (SPD) ein Bild vom aktuellen Stand der Revitalisierung des Kulturortes Walhalla gemacht. Bei einem Rundgang informierten sie sich über die Fortschritte und die geplanten nächsten Schritte.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, welche Förderprogramme des Bundes für Kulturbauten und kulturelle Einrichtungen infrage kommen und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Kostenrahmen und Zeitplan

Nach aktuellem Planungsstand belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten für die Sanierung der Walhalla auf rund 70 Millionen Euro. Der Abschluss der Arbeiten ist für das Jahr 2030 vorgesehen.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betonte die kulturelle Bedeutung des Projekts: „Das Walhalla ist Teil der Lebensgeschichte vieler Wiesbadenerinnen und Wiesbadener und wird, wenn es nach erfolgreicher Sanierung wieder seine Pforten öffnet, erneut eine wichtige Rolle im Kulturleben der Stadt und auch als überregionaler Leuchtturm spielen. Wir freuen uns, dass diese geplante Entwicklung des Kulturortes Walhalla auf Interesse stößt und wir uns für Bundesförderprogramme Anträge stellen können.“

Positive Eindrücke der Abgeordneten

Dr. Thorsten Rudolph lobte die bisherigen Planungen: „Die Stadt Wiesbaden hat ein beeindruckendes Konzept für das neue Kulturzentrum Walhalla vorgelegt, wovon ich mir bei der Ortsbegehung ein gutes Bild machen konnte.“

Martin Rabanus hob die gesellschaftliche Bedeutung hervor: „‚Dritte Orte‘ bereichern unser gesellschaftliches Zusammenleben essenziell. Im Kulturzentrum Walhalla kann ein besonderer ‚dritter Ort‘ geschaffen werden, der die Wiesbadener Innenstadt ungemein bereichern würde. Deshalb setze ich mich als örtlicher Abgeordneter für eine Bundesförderung des Projekts ein.“

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