Innenstadtbelebung

Neue Fassade für das Walhalla: Kampagne „Kultur machen – Demokratie stärken“ gibt spektakuläre Einblicke

Es ist eines der ambitioniertesten und viel diskutierten Kultur- und Stadtentwicklungsprojekte der hessischen Landeshauptstadt: Die Wiederbelebung des historischen Walhalla-Theaters. Um die Visionen für das geschichtsträchtige Areal in der Wiesbadener City für alle Bürgerinnen und Bürger greifbar zu machen, startet ab Ende Juni eine groß angelegte Info- und Gestaltungs-Kampagne unter dem wegweisenden Motto „Kultur machen – Demokratie stärken – Walhalla“. Durch eine kreative, temporäre Neugestaltung der Außenfassaden, des markanten Glaskubus und des Baustellenzauns verwandelt sich das Gebäude in eine Open-Air-Galerie, die einen faszinierenden Ausblick auf die zukünftige Architektur und das geplante Programm bietet.

Von: |Erschienen am: 12. Juni 2026 12:54|

Grafiken: Waechter + Waechter, Logo: callmebaby, Stadt Wiesbaden

Mit der Kampagne „Kultur machen – Demokratie stärken – Walhalla“ werden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich ab Ende Juni durch eine temporäre Neugestaltung der Fassaden der Walhalla ein Bild davon zu machen, wie dieser Kulturort zukünftig aussehen und welches Programm dort stattfinden wird.

Das Walhalla soll kein verschlossenes Sanierungsobjekt bleiben, sondern schon während der Planungsphase im Bewusstsein der Wiesbadener verankert werden. Ab Ende Juni sind alle Einwohner und Besucher eingeladen, sich rund um den Mauritiusplatz buchstäblich ein neues Bild von dem zukünftigen Kulturort zu machen.

Architektur-Vorschau am Mauritiusplatz und der Hochstättenstraße

Das gestalterische Konzept des temporären Auftritts hat es in sich: Verwandelt und bespielt werden der prominente Glaskubus zum Mauritiusplatz hin, die Fensterfronten entlang der Hochstättenstraße sowie großflächige Banner entlang des Baustellenzauns direkt gegenüber der Mauritius-Mediathek. Entwickelt wurde der optische Auftritt gemeinschaftlich vom renommierten Designstudio callmebaby und der Projektleiterin Vanessa Remy. Organisatorisch und logistisch unterstützt wird die aufwändige Montage am Gebäude durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).

Passanten können an den Fassaden erstmals hochauflösende Visualisierungen des beauftragten Architekturbüros Waechter + Waechter studieren. Diese gewähren einen exklusiven architektonischen Ausblick darauf, wie der geplante, offen zugängliche „Dritte Ort“ im Erdgeschoss oder die Räumlichkeiten im neuen, modernen seitlichen Anbau einmal gestaltet sein werden. Eine übersichtliche Infotafel fasst zudem die wesentlichen Kernelemente des vielseitigen Nutzungskonzepts zusammen. Für alle, die noch tiefer einsteigen möchten, führen direkt aufgedruckte QR-Codes auf die offizielle städtische Projekt-Webseite unter wiesbaden.de/kultur/kultur-machen/walhalla.

Oberbürgermeister Mende – Ein zentrales Projekt der Stadtreparatur

Für die Stadtspitze ist das Projekt weit mehr als eine reine Denkmalsanierung – es ist ein strategischer Meilenstein für die gesamte Innenstadt. Oberbürgermeister und Stadtplanungsdezernent Gert-Uwe Mende unterstreicht die enorme Bedeutung des Vorhabens: „Ich blicke als Stadtplanungsdezernent auf das Walhalla auch als ein zentrales Projekt der Stadtreparatur. Wir entwickeln einen Ort, der mit den Mitteln der Kunst die Demokratie stärkt, durch die Innenstadtbelebung die Wirtschaft fördert und die Stadtgesellschaft wie auch überregional Menschen dazu einlädt, an diesem Treffpunkt zusammenzukommen.“

Für Medienvertreter und Redaktionen, die tiefergehende Hintergrundberichte planen oder exklusive Pressetermine vor Ort am Gebäude vereinbaren möchten, steht die Projektleitung Walhalla unter der Leitung von Vanessa Remy per E-Mail unter projektleitung.walhalla@wiesbaden.de als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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InfoBox

Das Großprojekt kompakt auf einen Blick:

  • Was: Start der Info- und Fassadenkampagne „Kultur machen – Demokratie stärken – Walhalla“.

  • Wann: Beginn der temporären Neugestaltung und Ausstellung ab Ende Juni 2026.

  • Wo: Walhalla-Areal (Glaskubus zum Mauritiusplatz, Hochstättenstraße, Baustellenzaun an der Mauritius-Mediathek).

  • Inhalt: Visualisierungen von Waechter + Waechter (Dritter Ort, Anbau), Nutzungskonzept, QR-Codes zu Online-Details.

  • Beteiligte: Projektleitung Vanessa Remy, Designstudio callmebaby, Stadtentwicklungsgesellschaft SEG.