Rollstuhlbasketball
Rhine River Rhinos dominieren dank starker Phase vor der Halbzeit
Die Rhine River Rhinos haben am Samstag mit einem souveränen Erfolg bei Hannover United ihre Auswärtsstärke unter Beweis gestellt. Ein überragendes zweites Viertel legte den Grundstein für einen verdienten Sieg und sicherte den Wiesbadenern vorzeitig mindestens Platz drei.
Foto: Philipp Sonnack
Die Rhine River Rhinos haben am Samstagabend in Hannover eine ihrer geschlossensten Leistungen der Saison gezeigt. Nach einem intensiven und ausgeglichenen Auftakt übernahmen die Wiesbadener zunehmend die Kontrolle und setzten sich im Verlauf der ersten Halbzeit entscheidend ab. Der Auftritt unterstrich einmal mehr die Stabilität des Teams – und stärkte die Ausgangslage im Kampf um die Spitzenplätze.
Rhinos finden früh ihren Rhythmus
Ersatzgeschwächt, da Teemu Partanen krankheitsbedingt fehlte, reisten die Rhinos nach Hannover. Doch die Mannschaft von Headcoach Chris Huber ließ sich davon nicht beirren. Wiesbaden startete konzentriert, fand schnell in den Rhythmus und setzte mit klar ausgespielten Angriffen erste Akzente. Takuya Furusawa und Nico Dreimüller sorgten früh für offensive Impulse, während die Defensive stabil stand. Hannover kämpfte sich zwar zurück, doch die Rhinos behaupteten ihre Führung bis zum Ende des ersten Viertels.
Ein dominantes zweites Viertel
Im zweiten Abschnitt steigerten die Rhinos ihre Intensität weiter. Die Abläufe wurden flüssiger, defensiv agierte das Team aufmerksam und zwang Hannover zu schwierigen Abschlüssen. Angeführt von einem starken Nico Dreimüller, der als Scorer und Spielgestalter glänzte, setzte sich Wiesbaden immer deutlicher ab. Auch Tim Diedrich und Kei Akita brachten wichtige Impulse. Die Rhinos erspielten sich bis zur Halbzeit einen deutlichen Vorsprung, der das Spiel nachhaltig prägte.
Kontrollierte zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber, den Rückstand zu verkürzen. Hannover fand nun besser ins Spiel und entschied das dritte Viertel für sich. Doch die Rhinos blieben stabil, sicherten Rebounds, nutzten zweite Chancen und spielten offensiv geduldig. Mit einem weiterhin komfortablen Polster ging es in den Schlussabschnitt.
Souveräner Schlusspunkt
Im letzten Viertel verwalteten die Rhinos ihren Vorsprung abgeklärt. Hannover erhöhte zwar noch einmal den Druck, doch Wiesbaden blieb ruhig, verteidigte konsequent und fand offensiv weiterhin Lösungen. Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg, der vor allem auf der dominanten Phase vor der Halbzeit und einer disziplinierten Teamleistung basierte.
Geschlossene Mannschaftsleistung überzeugt
Nico Dreimüller prägte das Spiel offensiv, Mojtaba Kamali setzte unter dem Korb wichtige Akzente, und Tim Diedrich überzeugte mit Präsenz und Punkten. Insgesamt beeindruckten die Rhinos durch defensive Intensität, strukturiertes Offensivspiel und Konstanz über weite Strecken.
Stimmen zum Spiel
Headcoach Chris Huber lobte vor allem die Defensive. „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und haben es mit unserer Verteidigung geschafft, Hannover über das ganze Spiel zu kontrollieren. Eine so starke Mannschaft bei rund 40 Punkten zu halten, ist herausragend“, sagt Huber. Hannah Dodd hob den starken Start hervor: „Heute sind wir stark gestartet und haben wirklich guten Rhinos-Basketball gezeigt, mit intensiver Verteidigung und starkem Offensivspiel.“
Tim Diedrich betonte die Bedeutung des zweiten Viertels: „Wir haben die Partie im zweiten Viertel entschieden. Dennoch müssen wir schauen, dass wir in der zweiten Halbzeit offensiv wieder besser zu unseren Ausstiegen finden“, sagt Diedrich.
Tabellensituation gefestigt
Mit dem Erfolg haben die Rhine River Rhinos vorzeitig mindestens Platz drei gesichert und bleiben im Rennen um die vorderen Tabellenplätze. Der Auftritt in Hannover setzt ein klares Ausrufezeichen im Saisonendspurt. An Ostersamstag, 4. April, steht ein weiteres Heimspiel an. Die Partie gegen Zwickau wird um 17:00 Uhr angepfiffen.
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InfoBox
Hannover United – Rhine River Rhinos 41:58 (13:19 | 3:21 | 15:10 | 10:8)
Hannover United: Alexander Budde (13), Thomas McHugh (9), Yoshinobu Takamatsu (8), Jakob Krömer (4), Jan Sadler (3), Oliver Jantz (2), Peter Barry (2)
Rhine River Rhinos: Nico Dreimüller (21), Tim Dietrich (14), Takuya Furusawa (9), Mojtaba Kamali (8), James Palmer (2), Kei Akita (2), Steven Elliot (2)


