Volleyball / Fotostrecke

Suhl setzt sich auch im Rückspiel souverän durch – VC Wiesbaden aus den Playoffs ausgeschieden

Das Team von Benedikt Frank hatte sich noch Hoffnungen auf das Entscheidungsspiel gemacht. Es kam jedoch anders. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen gewann am Mittwoch das Rückspiel in Wiesbaden klar in drei Sätzen und zieht damit in die nächste Runde ein. Für den VC Wiesbaden endet die Saison mit dem Ausscheiden im Playoff‑Viertelfinale.

Von: |Erschienen am: 25. März 2026 22:05|

Fotos: Detlef Gottwald

In der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit hatte sich das Team von Benedikt Frank Hoffnungen auf ein Entscheidung gemacht. In Suhl konnte man den zweiten Satz für sich entscheiden. Insgesamt zeigten die Wiesbadenerinnen einen guten Auftritt und konnten Libera Rene Sain nach längerer Verletzungspause wieder einsetzen.

Suhl legt im ersten Satz vor

Beim Rückspiel gegen Suhl musste jedoch eine Leistungsteigerung her, um das Entscheidungsspiel zu erzwingen. Im ersten Satz konnte sich Suhl nach drei Punkten in Folge auf 11:7 absetzen. Die Thüringerinnen bauten ihre Führung weiter aus und holten den ersten Durchgang mit 25:14.

VCW hält im zweiten Satz gut mit – Durchgang drei ohne Chance

Im zweiten Satz konnte Suhl sich ein wenig absetzen, allerdings holte der VCW fünf Punkte in Folge. In der Crunchtime behielten die Suhlerinnen die Oberhand und holten ein 25:21. In Durchgang drei lagen die Wiesbadenerinnen früh zurück, so dass Frank beim Stand von 2:5 zur ersten Teamauszeit griff. Bei 9:15 zog er die letzte Auszeit, am Ende ging der Satz mit 13:25 verloren.

Viele Blockpunkte gegen den VCW

Entscheidend für die Niederlage die vielen Blockpunkte gegen Wiesbaden (15), Suhl (6). Suhl holte 43 Angriffspunkte, Wiesbaden hingegen nur 23. Mit der Niederlage im Rückspiel der Playoffs endet die Saison 2025/26 für die Füchsinnen.

Übermotiviert und die Balance fehlte

„Der Druck war heute extrem groß. Wir waren zeitweise übermotiviert und hätten mehr Geduld zeigen müssen. Im zweiten Satz gab es Chancen, die wir hätten nutzen müssen, um hier zumindest einen Satz zu holen. Insgesamt fehlte uns aber die nötige Balance. Suhl hat ein paar Sachen verändert und unfassbar stabil agiert“, so Chef-Trainer Frank.

Laura Broekstra: „Wir sind einfach nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Das Suhler System war nicht zu brechen. Der Gegner war schlichtweg in allen Belangen besser. Glückwunsch an Suhl. Ich bin gespannt, wie es für den VfB weitergeht.“

Weiter Weg zum Volleyball-Titel

Für die Wölfinnen geht es jetzt im Halbfinale weiter, ebenso wie für Allianz MTV Stuttgart (nach zwei Siegen gegen Schwarz-Weiß Erfurt) und für den Dresdner SC (nach zwei Siegen gegen den USC Münster). Zu einem dritten und entscheidenden Spiel treffen sich am kommenden Samstag der noch amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin und die Ladies in Black Aachen wieder. Der neue Meister wird bis zum 2. Mai ermittelt.

Hier geht es zu unserer Fotostrecke zu dem Spiel mit 25 Bildern

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InfoBox

VC Wiesbaden – VfB Suhl LOTTO Thühringen 0:3 (14:25, 21:25, 13:25)

MVP: Laura Broekstra (VCW), Monika Brancuska (Suhl)

Zuschauer:
1.158

VCW-Kader + Statistik

Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann
Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien; 6), Jovana Dordević (2), Dagmar Boom (Niederlande; 1), Pleun van der Pijl (Niederlande; nicht eingesetzt) – Mittelblock: Laura Broekstra (10), Hannah Clayton (USA; 7), Kathi Breitenbach (VCW 2; nicht eingesetzt) – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 6) – Libera: Rene Sain (Kroatien), Lilly Bietau (nicht eingesetzt); Mittelblockerin Marlene Rieger war verletzt nicht vor Ort