Volleyball

VC Wiesbaden beendet Hauptrunde auf Platz 7 – Auswärtssieg in Hamburg

Das Team von Benedikt Frank dreht nach verlorenem Auftaktsatz auf und gewinnt am Samstag auswärts in Hamburg. Somit erreicht der VC Wiesbaden den 7. Platz und spielt in den Playoffs gegen VfB Suhl LOTTO Thüringen.

Von: |Erschienen am: 14. März 2026 20:18|

Foto: Detlef Gottwald

Zum Abschluss der Hauptrunde spielte der VC Wiesbaden beim Aufsteiger ETV Hamburger Volksbank Volleys. Um den Tabellenplatz 7 sicher zu machen, wollte der VC Wiesbaden ein Sieg holen. Nach einem wackligen Auftakt steigerte sich das Team von Benedikt Frank Satz für Satz.

1. Satz – Hamburg nutzt VCW‑Fehler

Hamburg startete mutig und profitierte von mehreren Wiesbadener Ungenauigkeiten und führte zwischenzeitlich mit 21:14. Trotz einer kurzen Aufholphase des VCW zum 21:19 reichte es nicht mehr – Hamburg verwandelte den zweiten Satzball zum 25:22.

2. Satz – Wiesbaden übernimmt die Kontrolle

Der VCW fand nun seinen Rhythmus: starke Aufschlagserien, stabile Annahme, klare Angriffslösungen. Eine Fünf‑Punkte‑Serie zum 8:15 brachte die Vorentscheidung. Hamburg kam nicht mehr heran.

3. Satz – Hamburg gibt den Satz noch aus der Hand

Hamburg hielt lange dagegen, führte zwischenzeitlich 21:19. Doch Wiesbaden antwortete mit einer sechs Punkte Serie und holte den dritten Satz. Entscheidend war die Einwechslung von Pleun van der Pijl. Die 26-Jährige belebte das Spiel des VCW in der Crunchtime.

4. Satz – Wiesbaden überrollt Hamburg

Der VCW spielte nun wie aus einem Guss: frühe Serien (4:7, 7:10, 9:15), starke Block‑Abwehr und druckvolle Angriffe. Hamburg fand keine Lösungen mehr. Wiesbaden machte den 3:1 Sieg perfekt und belegt den 7. Tabellenplatz. Parallel verlor Schwarz-Weiß Erfurt beim USC Münster mit 0:3 und beendet die Hauptrunde auf dem 8. Tabellenplatz.

Frank: Unsere beste Leistung war das sicher nicht

„Das war ein schwieriges Spiel für uns, weil Hamburg es richtig gut gemacht hat. Ein Neuling hat nichts zu verlieren, und für den ETV war es das letzte Spiel der Saison, wo man vor eigenem Publikum nochmal alles zeigen wollte. Wir waren anfangs verkrampft und haben erst im weiteren Verlauf herausgefunden, wie wir mit dem Druck umgehen. Aber dann konnten wir uns zusammenraufen, sind geduldig geblieben und haben gute Lösungen gefunden. Unsere beste Leistung war das sicher nicht, aber die drei Punkte gehören uns. Und nun bereiten wir uns auf die Playoffs vor“, sagt VCW-Chefcoach Benedikt Frank.

VC Wiesbaden gegen VfB Suhl LOTTO Thüringen

Der VCW trifft in den Playoffs auf VfB Suhl LOTTO Thüringen, die am letzten Spieltag noch den 2. Tabellenplatz holen konnte. SSC Palmberg Schwerin unterlag im Tiebreak Allianz MTV Stuttgart und belegt den 3. Tabellenplatz. Suhl gewann bei den Ladies in Black Aachen mit 3:1.

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InfoBox

ETV Hamburger Volksbank Volleys – VC Wiesbaden 1:3 (25:22, 17:25, 21:25, 14:25)

MVP: Lenonie Körtzinger (ETV), Jimena Fernández Gayoso (VCW)

VC Wiesbaden: Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande; 8), Hanna Weinmann – Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 13), Dagmar Boom (Niederlande; 10), Cayetana López Rey (Spanien; 7) – Mittelblock: Laura Broekstra (10), Hannah Clayton (USA; 7), Kathi Breitenbach (VCW 2; 3) – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 19) – Libera: Lilly Bietau

Zuschauer:
912

Saison 2025/2026:
Viertelfinal-Playoffs zur Deutschen Meisterschaft
Hinspiel VfB Suhl LOTTO Thüringen – VCW in Suhl: Sonntag, 22. März, 16:30 Uhr
Rückspiel in Wiesbaden: Mittwoch, 25. März, 19:00 Uhr
Ggf. Entscheidungsspiel in Suhl: Sonntag, 29. März, 16:30 Uhr