Fußball
SV Wehen Wiesbaden vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Regensburg
Die Rot-Schwarzen wollen ihre starke Entwicklung auch beim Auswärtsspiel in Regensburg am Samstagnachmittag bestätigen. Trainer Daniel Scherning setzt dabei auf defensive Stabilität, klare Abläufe und die mentale Frische für das letzte Spiel der Englischen Woche.
Foto: Andreas Volz
Der SV Wehen Wiesbaden steht am 25. Spieltag der 3. Liga vor einem anspruchsvollen Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg. Die Hessen reisen mit dem Selbstvertrauen des 6:1-Erfolgs gegen Duisburg an, treffen jedoch auf einen Gegner, der trotz der jüngsten 2:3-Niederlage in Essen mit mutigem Auftritt und hoher Intensität überzeugte. Unter der Woche löste der SVWW im Hessenpokal das Ticket für das Halbfinale im Elfmeterschießen. Hier hatte Coach Daniel Scherning einige Stammkräfte geschont.
Einsatz von Agrafiotis fraglich
Fraglich ist der Einsatz von Nikolas Agrafiotis, der im Pokalspiel einen Schlag abbekam. Sicher fehlen werden Robin Kalem (Muskelfaserriss linke Wade), Simon Stehle (Muskelfaserriss rechter Oberschenkel), Florian Stritzel (Muskelverletzung rechter Oberschenkel) und Ole Wohlers (Muskelfaserriss linker Oberschenkel).
Auf Regensburger Seite fehlen Julian Pollersbeck (Rücken), Jakob Seibold (Schulter), Lucas Hermes (Stirnhöhlenfraktur) und Robin Ziegele (Innenbandverletzung).
Scherning lobt Entwicklung
Cheftrainer Daniel Scherning sieht sein Team auf einem guten Weg: Seit November stellt der SVWW die beste Defensive der Liga, dazu kommt eine deutlich gestiegene Laufleistung und eine variablere Offensive. „Wir sind gut bei Standards, aus der Distanz erfolgreich und haben viele Kontertore erzielt“, betont Scherning im Spieltagsinteriew.
Fokus trotz kurzer Vorbereitung
Die Analyse des Gegners lief bereits parallel zum Pokalspiel. „Viel Zeit ist es nicht, aber manchmal ist genau das gut“, sagt Scherning. Entscheidend sei erneut die eigene Leistungsgrenze: „Wenn wir an unsere Grenze gehen, können wir das Spiel gewinnen.“
Regensburg mit Umschaltstärke
Regensburg erspielte sich beim Auswärtsspiel in Essen 15 Eckbälle, ließ jedoch die Effizienz vermissen. Scherning warnt vor der Umschaltstärke des Jahn und hebt besonders Eric Hottmann sowie Noel Eichinger hervor, den Scherning „fast als besten Zehner der Liga“ bezeichnet.
Eigene Struktur durchbringen
Scherning fordert maximale Konzentration: „Vieles beginnt im Kopf. Wir müssen das Spiel als letztes der Englischen Woche annehmen und noch einmal über unsere Grenzen gehen.“ Ziel ist es, die eigene Struktur durchzubringen und die Regensburger Stärken zu kontrollieren. „Wir wissen, dass wir 90 Minuten Zeit haben das Spiel zu entscheiden. Unsere Aufgabe ist es nicht, nach 20 Minuten zu führen – entscheidend ist, dass wir am Ende ein Tor mehr haben als der Gegner“, so der Wiesbadener Coach.
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