Volleyball

VC Wiesbaden verliert Fastnachtsspiel – Suhl bleibt trotz zweier Zwischenfälle eiskalt

Am Fastnachtssamstag wollte der VC Wiesbaden gegen VfB Suhl LOTTO Thüringen ein deutliches Zeichen setzen. Im ersten Satz hätte der VCW sogar in Führung gehen müssen, doch nach der schweren Verletzung einer Suhler Spielerin und einem medizinischen Notfall auf der Tribüne zeigte sich Suhl präsenter und abgeklärter; im dritten Satz machte das Auswärtsteam mit konsequentem Druck schließlich den Deckel drauf.

Von: |Erschienen am: 14. Februar 2026 20:38|

Fotos: Detlef Gottwald

Nach drei Niederlagen in Folge, zuletzt gegen Aufsteiger Flacht, musste Cheftrainer Tigin Yaglioglu gehen. Auch Co-Trainer Christian Sossenheimer verabschiedete sich. Bis zum Saisonende übernahm Benedikt Frank. Als Co-Trainer wurde Jochen Schöps verpflichtet.Der VC Wiesbaden wollte am Fastnachtssamstag gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen eine Reaktion zeigen und war im ersten Satz sogar auf Kurs.

Wiesbaden verpasst die Chance auf die Führung

Der VCW startete mutig und hätte den ersten Durchgang eigentlich für sich entscheiden müssen. Druckvolle Aufschläge, gute Blockarbeit und ein konzentrierter Beginn ließen die Gastgeberinnen lange wie das aktivere Team wirken. Das Wiesbadener Team konnte drei Satzbälle  nicht verwandeln. Suhl holte den Satz schließlich noch mit 26:24.

Zwei Schockmomente – Suhl reagiert abgeklärter

Beim Stand von 12:12 im zweiten Satz verletzte sich eine Suhler Spielerin schwer. Alina Nasin wurde längere Zeit behandelt und wurde vorsorglich in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht. Parallel ereignete sich auf der Tribüne ein medizinischer Notfall. Während Wiesbaden nach beiden Ereignissen sichtbar den Rhythmus verlor, zeigte Suhl bemerkenswerte Präsenz. Das Team fand schneller zurück ins Spiel und holte den Satz mit 25:19.

Suhl macht im dritten Satz alles klar

Im dritten Durchgang ließ Suhl nichts mehr anbrennen. Der VCW kämpfte, fand aber nicht mehr zu der Energie und Präzision aus dem ersten Satz. Suhl spielte abgeklärt, nutzte die sich häufenden Wiesbadener Fehler und setzte mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie.

Reaktion gezeigt 

Cheftrainer Benedikt Frank zeigte sich mit der Reaktion seines Teams zufrieden. Die Spielerinnen haben viel Energie gezeigt und gut gekämpft. Der erste Satz wurde unglücklich noch abgegeben. Suhl sehr guter Flow war nicht zu stoppen. Im dritten Durchgang ließ sich die Mannschaft auf viele Diskussionen ein und hatte nicht mehr den nötigen Drive. „Es war ein großer Schritt nach vorne. Diese Energie wollen wir nun gegen Münster nutzen“, so der Coach abschließend.

Auswärts gegen Münster

Der VC Wiesbaden spielt am nächsten Samstag, 21. Februar, beim USC Münster. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

VCW 2 setzt sich gegen SSC Freisen durch

Die zweite Mannschaft des VC Wiesbaden spielte am Samstagabend in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Wiesbaden startete stark und gewann den ersten Satz klar mit 25:16. Im zweiten Satz konterte Freisen und holte sich diesen Durchgang mit 25:22, sodass die Partie wieder offen war. In Satz drei und vier fanden die Gastgeberinnen zurück zu ihrer Konstanz: 25:19 und 25:18 brachten den Sieg und damit den Matchgewinn für VC Wiesbaden II. Mit dem Heimsieg belegt die zweite Mannschaft des VCW den 7. Platz mit 25 Punkten.

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InfoBox 

VC Wiesbaden – VfB Suhl Lotto Thüringen 0:3 (24:26, 19:25, 14:25)

MVP: Laura Broekstra (VCW), Mackenzie Foley (Suhl)

Zuschauer: 1.597

Nächste Spiele:
Samstag, 21. Februar, 19:30 Uhr USC Münster – VCW
Mittwoch, 4. März, 19:30 Uhr Allianz MTV Stuttgart – VCW
Samstag, 7. März, 18:30 Uhr VCW – SSC Palmberg Schwerin
Samstag, 14. März, 18:00 Uhr ETV Hamburger Volksbank Volleys
In den anschließenden Playoffs (21. März. bis 2. Mai) wird der Deutsche Meister ermittelt.