Fußball

SV Wehen Wiesbaden vor schwerem Auswärtsspiel an der Hafenstraße

Das Team von Cheftrainer Daniel Scherning tritt am Sonntagabend bei Rot-Weiss Essen an – ein Duell zweier formstarker Teams. Beide Seiten gehen mit Selbstvertrauen ins Flutlichtspiel und wollen im Rennen um die oberen Tabellenplätze Anschluss halten.

Von: |Erschienen am: 31. Januar 2026 21:47|

Foto: Andreas Volz

Der SV Wehen Wiesbaden reist mit Rückenwind nach Essen. Nach zuletzt starken Auftritten will die Mannschaft von Daniel Scherning am 22. Spieltag der 3. Liga an der Hafenstraße nachlegen. Besonders erfreulich waren die Debüts der U19-Spieler Tim Neubert und Ibrahim Ati Allah, die sich im Profikader nahtlos einfügten. Gastgeber Rot-Weiss Essen kommt ebenfalls aus einer guten Phase und feierte zuletzt ein überzeugendes 4:1 gegen Havelse. Das Hinspiel gewann RWE in einem spektakulären 4:3 – ein Ergebnis, das beide Teams nicht vergessen haben.

Johansson und Gillekens kehren zurück

Personell kann der SVWW wieder auf Ryan Johansson und Jordy Gillekens zurückgreifen. Weiterhin fehlen jedoch Orestis Kiomourtzoglou, Florian Stritzel, Simon Stehle und David Suárez. Zudem muss Top-Torjäger Nikolas Agrafiotis eine Gelbsperre absitzen. Scherning betont dennoch die gewachsene Stabilität seines Teams: „Wir wissen, warum wir zuletzt erfolgreich waren – über Intensität, Zweikämpfe und Laufbereitschaft.“

Duell auf Augenhöhe erwartet

Gegen Essen erwartet Scherning eine zweikampfstarke, heimstarke Mannschaft mit gefährlichem Umschaltspiel. „Das Spiel kann in beide Richtungen kippen. Wir müssen uns in den direkten Duellen durchsetzen.“ Auch RWE-Trainer Uwe Koschinat sieht ein Duell auf Augenhöhe. Er hält den SVWW trotz des Ausfalls von Agrafiotis für „einen direkten Konkurrenten im oberen Bereich“ und warnt vor der ergebnisorientierten Spielweise der Hessen.

Sieg würde Anschluss an die Spitzengruppe weiter stärken

Vor großer Kulisse an der Essener Hafenstraße will das Team aus Hessen mutig auftreten und die eigene Serie fortsetzen. Ein Sieg würde den Anschluss an die Spitzengruppe weiter stärken.

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