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Boris Rhein würdigt Fastnachtsengagement – Empfang für mehr als 115 Vereine in Schloss Biebrich

Ministerpräsident Boris Rhein hat am Samstag in Schloss Biebrich über 115 hessische Fastnachtsvereine empfangen und ihr ehrenamtliches Engagement hervorgehoben. Unter den Gästen waren 41 Kinderprinzenpaare und 74 Erwachsenenprinzenpaare, die das vielfältige närrische Brauchtum im Land repräsentierten.

Von: |Erschienen am: 31. Januar 2026 22:29|

Fotos: (c) Peter Jülich / Hessische Staatskanzlei

Mit einem großen Empfang im Wiesbadener Schloss Biebrich hat Ministerpräsident Boris Rhein am Samstag das Engagement der hessischen Fastnachtsvereine gewürdigt. Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 115 Vereinen folgten der Einladung – darunter 41 Kinderprinzenpaare und 74 Erwachsenenprinzenpaare samt Hofstaat. Die angereisten Tollitäten repräsentierten die Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval und den Karneval-Verband Kurhessen. Auch das Kinderprinzenpaar der Dachorganisation Wiesbadener Karneval 1950 e.V., Prinz Noah I. und Prinzessin Viktoria I., (Noah Radtke und Viktoria Dreband) war vor Ort.

Jahrhundertaltes Brauchtum

Rhein betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Fastnacht als Ausdruck gelebten Ehrenamts. Die Vereine pflegten nicht nur jahrhundertealtes Brauchtum, sondern sorgten mit Sitzungen und Umzügen jedes Jahr für Freude bei Tausenden Menschen. „Die Fastnacht verbindet Menschen und zeigt zugleich, wie vielfältig die Hessinnen und Hessen sind“, sagte der Regierungschef.

Gemeinsam mit seiner Frau Tanja Raab-Rhein begrüßte der Ministerpräsident die närrischen Delegationen und hob den hohen persönlichen Einsatz hervor, der hinter der Organisation der zahlreichen Veranstaltungen stehe. Ohne die Vereine und Verbände, so Rhein, wäre das gesellschaftliche Leben in vielen Städten und Gemeinden deutlich ärmer.

Dank für unermütlichen Einsatz

Zugleich erinnerte er an die politische Dimension des Karnevals: „Der Karneval erfüllt in vielen Regionen auch eine wichtige politische Funktion, indem er der Politik auf humorvolle Weise den Spiegel vorhält. Das ist gelebte Demokratie.“ Zum Abschluss dankte Rhein allen Närrinnen und Narrhallesen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Beitrag zum kulturellen Leben in Hessen.

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