Volleyball
Englische Woche, Teil zwei: VC Wiesbaden gegen Pokalsieger Dresdner SC
Nach dem souveränen 3:0-Erfolg in Borken wartet auf den VC Wiesbaden nun ein echter Härtetest. Am Mittwoch gastiert mit dem Dresdner SC der amtierende Pokalsieger in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.
Foto: Detlef Gottwald
Der VC Wiesbaden hat den Auftakt der Englischen Woche erfolgreich gemeistert: Beim Liga-Neuling Skurios Volleys Borken holte das Team von Chefcoach Tigin Yağlioğlu am Sonntag die erwarteten drei Punkte – und das ohne Satzverlust. Nun steigt das Niveau deutlich. Am Mittwoch, 21. Januar, 19:30 Uhr, trifft der VCW zuhause auf den Dresdner SC, zwei Tage später folgt das Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Erfurt, einem direkten Tabellennachbarn.
VC Wiesbaden auf Platz sieben
Mit sechs Siegen aus zwölf Partien, einem ausgeglichenen Satzverhältnis (22:22) und 17 Punkten liegt Wiesbaden aktuell auf Rang sieben. Der klare Erfolg in Borken zeigte, dass die im Training erarbeiteten Lösungen auch unter Druck funktionieren. Gegen Dresden jedoch wartet ein Gegner, der traditionell schwer zu bespielen ist: 18 VCW-Siegen stehen 28 Niederlagen gegenüber. Das Hinspiel im Oktober ging mit 0:3 verloren – damals überzeugte der DSC vor allem im Block (13 Punkte). Libera Rene Sain, damals beste Wiesbadenerin, fällt verletzt aus und wird von der 19-jährigen Lilly Bietau vertreten.
Dresdner SC in der Liga auf Platz vier
Der Dresdner SC reist mit breiter Brust an. Zuletzt zeigte das Team von Alexander Waibl in der Champions League beim Titelverteidiger Conegliano eine starke Leistung, auch wenn es am Ende 0:3 hieß. In der Bundesliga stehen die Sächsinnen auf Platz vier und haben dank Diagonalspielerin Marta Levinska – bereits siebenmal Gold-MVP – eine der gefährlichsten Angreiferinnen der Liga in ihren Reihen. Auch Mittelblockerin Mette Pfeffer führt ligaweit die Blockstatistik an. Auf Wiesbadener Seite zählt Diagonale Jimena Fernández Gayoso zu den Top-Scorerinnen und rangiert ligaweit auf Platz sechs.
VCW will Satzschnitt heben
Ein Blick ins Teamranking der Liga zeigt zudem die Effizienz der Spitzenteams: Stuttgart, Suhl und Dresden führen diese Sonderwertung an. Der VCW will seinen aktuellen Schnitt von 14,1 Punkten pro Satz in den kommenden Wochen steigern, um sich im Rennen um die Playoffs zu behaupten.
Chefcoach will Hinspiel vergessen machen
„Wir wollen das Hinspiel vergessen machen. Dresden ist offensivstark, blockt gut und macht wenig Fehler. Wir verstecken uns nicht – Feuer frei“, sagt Chefcoach Tigin Yağlioğlu. Außenangreiferin Cayetana López Rey ergänzt: „Gegen Dresden ist alles anders. Sie haben dominante Spielerinnen, aber wir sind besser vorbereitet und werden unser Herz auf dem Platz lassen.“
Recruiting Day vor dem Heimspiel
Bereits ab 15:00 Uhr öffnet die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit ihre Türen für den Recruiting Day. Schülerinnen und Schüler können dort Unternehmen aus Wiesbaden und der Region kennenlernen. Zwei kurze Impulsvorträge thematisieren „Berufsleben und Profisport“ sowie die Chancen der dualen Ausbildung. Mit dabei sind unter anderem die Nassauische Sparkasse, Brömer & Sohn, Medialine, SOKA DACH, die IHK Wiesbaden und die Handwerkskammer Wiesbaden.
Alle Schülerinnen und Schüler, die zum Recruiting-Day kommen, können zum Heimspiel gegen den Dresdner SC in der Halle bleiben. Informationen hierzu gibt es auf den VCW-Social Media Kanälen.
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Der VC Wiesbaden hat am Sonntag seine Pflichtaufgabe beim Liga-Neuling Skurios Volleys Borken eindrucksvoll gelöst und […]

