Kriminalität
Gefälschte Microsoft-Warnung: Betrüger ergaunern Geld von Wiesbadenerin
Eine vermeintliche Microsoft-Warnung auf dem Bildschirm entpuppte sich als perfide Betrugsmasche. Eine Frau aus Wiesbaden wurde Opfer sogenannter Tech-Support-Scammer. Die Täter erbeuteten persönliche Daten und verursachten Geldabhebungen.
Symbolfoto: Canva
Digitale Falle mit fatalen Folgen: Eine Frau aus Wiesbaden wurde am vergangenen Donnerstag, 1. Mai, Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Unter dem Deckmantel eines technischen Problems zapften angebliche Microsoft-Mitarbeiter persönliche Daten an – und räumten anschließend ihr Konto leer.
Eine Warnung, die alles veränderte
Was wie eine normale Internetnutzung begann, endete in einem Albtraum. Auf dem Bildschirm der Frau erschien eine täuschend echte Microsoft-Warnmeldung. Angeblich sei der Computer mit einem Virus infiziert – ein Anruf beim angezeigten technischen „Support“ wurde dringend empfohlen.
Gutgläubig und in Sorge um ihre Daten, wählte die Frau die angegebene Nummer – nicht ahnend, dass sie sich damit direkt in die Hände von Cyberkriminellen begab.
Hilfe vorgetäuscht, Vertrauen ausgenutzt
Der vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung war routiniert. Mit technischer Fachsprache und ruhiger Stimme baute er Vertrauen auf – und forderte die Frau schließlich dazu auf, persönliche Informationen, Zugangsdaten und Bankverbindungen preiszugeben. Die Folge: Die Täter verschafften sich Zugriff auf sensible Konten und hoben unbemerkt Geld ab.
Polizei warnt: Niemals auf solche Anrufe eingehen!
Die Polizei warnt eindringlich vor der sogenannten Tech-Support-Masche, die bundesweit immer wieder auftaucht. Besonders gefährlich: Die Täuschung wirkt professionell – die gefälschten Warnungen sehen echten Microsoft-Meldungen zum Verwechseln ähnlich.
So schützen Sie sich vor digitalen Betrügern:
- Misstrauen bei Pop-ups: Wenn sich plötzlich Warnmeldungen öffnen – nicht reagieren, keine Nummer anrufen.
- Unverzügliches Gesprächsende: Bei Anrufen von angeblichen Support-Diensten sofort auflegen.
- Keine Daten herausgeben: Niemals Passwörter, Kontodaten oder Fernzugriff gewähren.
- Polizei informieren: Verdachtsfälle sofort bei der nächsten Polizeidienststelle melden.
Wichtig zu wissen: Microsoft oder andere Softwarefirmen werden Sie niemals unaufgefordert kontaktieren – schon gar nicht mit der Aufforderung, Geld zu überweisen oder Fernzugriff zu gewähren.
Bleiben Sie wachsam – und schützen Sie sich und Ihre Daten!
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