Kino

Kriminalfilm „Effigie – Das Gift und die Stadt“ läuft im Caligari

Von: |Erschienen am: 30. Oktober 2026 16:26|

Foto: Marc Wessel

Am Donnerstag, 5. November, um 17:30 Uhr zeigt die Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, den Kriminalfilm „Effigie – Das Gift und die Stadt“. Die Vorführung begleitet die Sonderausstellung „Gift – Tödliche Gaben“ im Museum Wiesbaden. Dr. Hannes Lerp, Kurator am Museum Wiesbaden, führt in den Film ein.

Der Film spielt im frühen 19. Jahrhundert in Bremen. Er beruht auf wahren Begebenheiten sowie auf den Originalgerichtsakten und erzählt die Geschichte von Gesche Gottfried, einer der ersten nachgewiesenen Serienmörderinnen. Zwischen 1813 und 1827 soll Gottfried, die auch als „Engel von Bremen“ bekannt war, 15 Menschen mit „Mäusebutter“ vergiftet haben, einem Gemisch aus Schmalz und Arsen. Weitere 20 Menschen überlebten ihre Vergiftungsversuche.

Der Film setzt 1828 ein und zeigt die Ermittlungen aus der Sicht von Cato Böhmer, die gerade als Gerichtsschreiberin bei Untersuchungsrichter Senator Droste angefangen hat. Sie möchte Juristin werden, obwohl Frauen in Deutschland zu dieser Zeit noch nicht studieren dürfen. Als das Kriminalgericht wegen Giftspuren an Lebensmitteln alarmiert wird, hält ihr Vorgesetzter das zunächst für einen Zufall. Bald aber häufen sich die Todesfälle in der Pelzerstraße. Gesche Gottfried, eine angesehene Witwe und geschätzte Wohltäterin, scheint zunächst selbst in Gefahr zu sein. Dann fällt der Verdacht auf sie.

Eintrittskarten kosten neun Euro, ermäßigt acht Euro und mit der Wiesbadener Filmkunstkarte sieben Euro. Es gibt sie online unter www.wiesbaden.de/caligari, in der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse, Marktplatz 9.

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