Ermittlungen
Nach Leichenfund in Wiesbadener Wohnung: Staatsanwaltschaft bestätigt Tötungsdelikt – Tatverdächtige in U-Haft
Die Befürchtungen der Ermittler haben sich bestätigt: Nach dem Fund eines toten Mannes in einem Mehrfamilienhaus in Wiesbaden gehen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei nun offiziell von einem vollendeten Tötungsdelikt aus. Auch die Identität des Opfer und der am Tatort festgenommenen Beschuldigten sind mittlerweile bekannt. Die Frau wurde einem Richter vorgeführt.
Symbolfoto
Nach dem dramatischen Polizeieinsatz in der Nacht zu Samstag, 24. Oktober, in Wiesbaden ist nun klar, bei dem Todesfall in einer Wohnung in der Drudenstraße handelt es sich um ein Tötungsdelikt. Dies gaben die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen am Montagmorgen bekannt.
Gegen 00:30 Uhr waren Rettungskräfte und Streifenwagen in das Wohngebiet im Wiesbadener Westend gerufen worden. In den Wohnräumen stießen die Einsatzkräfte auf einen leblosen Mann, bei dem der Notarzt nur noch den eingetretenen Tod feststellen konnte.
Identität des Opfers geklärt – 47-Jährige in Untersuchungshaft
Nach den intensiven Ermittlungen der vergangenen 48 Stunden liegen nun gesicherte Erkenntnisse zu den Beteiligten vor. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 45-jährigen deutschen Staatsangehörigen.
Die unmittelbar nach dem Eintreffen der Beamten in der Wohnung widerstandslos festgenommene Frau – eine 47 Jahre alte ukrainische Staatsangehörige – gilt als dringend tatverdächtig. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde die Beschuldigte am Sonntag, 25. Oktober, einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht vorgeführt.
Diese folgte dem Antrag der Anklagebehörde und ordnete die Untersuchungshaft an. Die 47-Jährige wurde im Anschluss direkt in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt.
Motiv und genauer Tathergang noch Gegenstand der Ermittlungen
Zu den genauen Todesumständen, der eingesetzten Tatwaffe oder dem Tatablauf halten sich die Ermittlungsbehörden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit noch bedeckt. Auch in welcher persönlichen Beziehung das Opfer und die Beschuldigte zueinander standen und was die Gewalttat in der Nacht letztlich auslöste, ist weiterhin Gegenstand der laufenden Vernehmungen und der Spurenauswertung.
Spezialisten der Wiesbadener Kriminalpolizei sowie des Erkennungsdienstes hatten den Tatort bereits in der Nacht weiträumig abgesperrt und gesichert. Das rechtsmedizinische Gutachten soll in den kommenden Tagen weitere Details zur exakten Todesursache liefern.
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In der Nacht zum Samstags wurden Polizei und Rettungsdienst zu einer Wohnung in das Westend von Wiesbaden gerufen. Vor […]

