Polizeieinsatz
Eskalation in Mainz-Kastel: Randalierer verwüstet Wohnung, bespuckt Bekannten und beißt Beamte
Wüster nächtlicher Einsatz für die Polizei im Wiesbadener Stadtteil Kastel. In den frühen Morgenstunden des Dienstags geriet ein 30-Jähriger in der Wohnung eines Bekannten völlig außer Kontrolle. Er zertrümmerte Mobiliar, urinierte auf das Sofa und spuckte den Gastgeber an. Als die alarmierte Streife eintraf, schlug die Aggression vollends um. Bei der Festnahme leistete der Randalierer erbitterten Widerstand, trat wild um sich und versuchte sogar, die Beamtinnen und Beamten zu beißen.
Symbolfoto
Ein völlig enthemmter Gast hat in der Nacht zu Dienstag, 20. Oktober, im Wiesbadener Orsteil Mainz-Kastel für einen handfesten Polizeieinsatz gesorgt. Gegen 02:30 Uhr wählte ein verängstigter Bewohner den Notruf, nachdem ein 30-jähriger Mann in seiner Wohnung in der Ludwig-Wolker-Straße massiv randalierte und nicht mehr zu beruhigen war.
Vor Ort bot sich den kurz darauf eintreffenden Beamtinnen und Beamten ein Bild der Zerstörung: Der 30-Jährige hatte in der Wohnung gewütet, einen Holztisch kurz und klein geschlagen und hemmungslos auf das Sofa uriniert.
Ekel-Attacken und wüste Beleidigungen
Auch das Erscheinen der Streife brachte den Aggressor keineswegs zur Vernunft – im Gegenteil: Vor den Augen der Beamten beleidigte er die Anwesenden lautstark mit unflätigen Schimpfwörtern und spuckte den Wohnungsbesitzer gezielt an.
Da der Mann sich durch gutes Zureden nicht deeskalieren ließ und eine anhaltende Gefahr darstellte, entschieden die Einsatzkräfte, den 30-Jährigen zur Durchsetzung weiterer Maßnahmen vorläufig festzunehmen.
Tritte und Beißattacken bei der Festnahme
Gegen die Festnahme wehrte sich der Randalierer mit roher Gewalt: Er leistete massiven körperlichen Widerstand, trat wild nach den Polizisten und schnappte mit den Zähnen nach ihnen, um die Beamten zu beißen.
Nur durch den entschlossenen Einsatz von Zwangsmitteln und körperlicher Gewalt gelang es den Beamtinnen und Beamten schließlich, den tobenden Mann zu überwältigen, zu fesseln und zur Dienststelle zu transportieren.
Der 30-Jährige muss sich nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Beleidigung in entsprechenden Strafverfahren verantworten.
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