Unterstützung
Wiesbaden fördert Handwerks-Gründer mit neuem Stipendium „WI:START“
Tradition trifft Innovationskraft: Mit dem Förderstipendium „WI:START“ greift die Landeshauptstadt Wiesbaden Gründerinnen und Gründern sowie Betriebsnachfolgern im Handwerk finanziell unter die Arme. Ausgewählte Unternehmerinnen und Unternehmer mit zukunftsweisenden Konzepten erhalten ein ganzes Jahr lang monatlich 1.000 Euro Fördergeld. Ob neue Technologien, Kreislaufwirtschaft oder neue Ausbildungswege – Bewerbungen ab sofort möglich. Alle Details zu den Kriterien und zum Ablauf im Überblick.
Symbolfoto: Canva
Das Handwerk bildet das verlässliche Rückgrat der lokalen Wirtschaft – steht aber zugleich mitten im Wandel hin zu Digitalisierung, Klimaschutz und modernem Unternehmertum. Um Handwerkerinnen und Handwerker gezielt dabei zu unterstützen, außergewöhnliche Geschäftsideen erfolgreich in der Praxis zu etablieren, hat die Landeshauptstadt Wiesbaden das Stipendium „WI:START“ ins Leben gerufen.
Gefördert werden Betriebe, die mit innovativen Ansätzen neue Wege in der Selbstständigkeit beschreiten oder eine Nachfolge antreten. Die ausgewählten Stipendiaten profitieren von einer handfesten finanziellen Unterstützung. Sie erhalten zwölf Monate lang jeweils 1.000 Euro – eine Gesamtförderung von 12.000 Euro, die den Rücken in der Start- oder Umstrukturierungsphase freihalten soll.
Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort und endet am Sonntag, 15. November 2026.
„Handwerk ist wichtiger Motor unserer Stadt“
Das Stipendium ist ein zentraler Baustein der städtischen „Handwerksagenda 2030“, mit der Wiesbaden die wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe nachhaltig verbessern will.
Wiesbadens Wirtschaftsdezernentin Daniela Georgi (CDU) betont die Bedeutung des Programms für den Standort: „Das Handwerk ist ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt. Mit dem Handwerksstipendium möchten wir Menschen unterstützen, die mit Mut, Kreativität und unternehmerischem Engagement neue Ideen verwirklichen. Ob innovative Technologien, nachhaltige Geschäftsmodelle oder neue Wege in der Ausbildung – wir wollen dazu beitragen, dass zukunftsweisende Konzepte umgesetzt werden und so das Wiesbadener Handwerk gestärkt wird.“
Wer kann sich bewerben? Die Kriterien im Detail
Das Stipendium richtet sich an Handwerkerinnen und Handwerker, die sich mit einer unkonventionellen oder fortschrittlichen Geschäftsidee in Wiesbaden selbstständig gemacht oder einen bestehenden Betrieb übernommen haben. Voraussetzung ist, dass die Gründung bzw. Übernahme zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als drei Jahre zurückliegt.
Zudem muss das Konzept mindestens einen der folgenden Schwerpunkte erfüllen:
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Zukunftsorientierung: Einsatz innovativer Verfahren, neuer Technologien oder durchgängig digitaler Prozessketten.
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Nachhaltigkeit: Ökologische Verantwortung, etwa durch regionale Lieferketten, Ressourceneffizienz oder Modelle der Kreislaufwirtschaft.
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Gesellschaftlicher Mehrwert: Spürbare soziale oder kulturelle Wirkung sowie die gezielte Schließung lokaler Versorgungslücken.
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Neue Wege in Beruf & Ausbildung: Innovative Konzepte zur Qualifizierung und Integration benachteiligter Fach- und Nachwuchskräfte in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Pitch vor der Jury im Dezember
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. November sichtet eine Fachkommission die Unterlagen. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber werden noch im Dezember 2026 eingeladen, ihr Konzept persönlich vor einer Expertenjury in Wiesbaden zu präsentieren. Die Jury entscheidet anschließend final über die Vergabe der Förderstipendien.
Interessierte Handwerksbetriebe finden die detaillierten Teilnahmebedingungen sowie das Online-Bewerbungsformular auf dem Wirtschaftsportal der Landeshauptstadt unter: www.wiesbaden.de/wirtschaft/foerdermittel-wettbewerbe
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