Verkehrsunfall
Kettenreaktion auf der Autobahn: Vier Autos krachen auf der A3 bei Wiesbaden ineinander
Kettenreaktion im Reise- und Berufsverkehr auf der Autobahn 3 am Donnerstagvormittag im Bereich von Wiesbaden. Vier Fahrzeuge krachten hintereinander zusammen. Es entstand beträchtlicher Sachschaden und es kam zu einem Kilometer langen Stau.
Symbolfoto
Zu geringer Sicherheitsabstand wurde am Donnerstag, 8. Oktober, mehreren Autofahrern auf der Bundesautobahn 3 zum Verhängnis. Um etwa 11:00 Uhr kam es auf Höhe von Niernhausen kurz nach der Abfahrt Wiesbaden-Naurod Fahrtrichtung Wiesbadener Kreuz zu einem Auffahrunfall, in den gleich vier Fahrzeuge hintereinander verwickelt wurden.
Zur Unfallzeit waren ein 61 Jahre alter BMW-Fahrer, eine 60-jährige Kia-Fahrerin, ein 26 Jahre alter Renault-Fahrer sowie eine 43-jährige Seat-Fahrerin in genannter Reihenfolge auf der Autobahn in Wiesbadener Kreuz unterwegs.
Bremsmanöver führt zur Karambolage
Als der vorausfahrende Verkehr plötzlich stockte, mussten die Fahrzeugführer verkehrsbedingt abbremsen. Da der Sicherheitsabstand zwischen den nachfolgenden Autos jedoch nicht ausreichte, gelang es den Fahrern nicht mehr, rechtzeitig zum Stehen zu kommen: Es kam zu einer folgenschweren Kettenreaktion, bei der alle vier Wagen ineinandergeschoben wurden.
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen glücklicherweise niemand. Der Sachschaden an den vier beteiligten Pkw ist jedoch beträchtlich und summiert sich nach Schätzungen der Autobahnpolizei Wiesbaden auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag.
Fahrbahn rasch geräumt
Großes Glück im Unglück: Alle vier Fahrzeuge blieben trotz der Beschädigungen fahrbereit. Die Beteiligten konnten ihre Pkw zügig aus dem fließenden Verkehr bewegen, sodass die Fahrbahn für die Unfallaufnahme schnell geräumt und größere Rückstaus vermieden werden konnten. Trotzdem stauten sich die Fahrzeuge auf mehrere Kilometer an.
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