Angebot

Raum für Trost und Begegnung: Neues Friedhofscafé auf dem Südfriedhof öffnet regelmäßig

Friedhöfe sind Orte des Gedenkens und der stillen Trauer – doch sie bieten auch Raum für Trost, menschliche Nähe und heilsamen Austausch: Nach einer durchweg positiven Testphase öffnet auf dem Wiesbadener Südfriedhof ab Sonntag, 4. Oktober, künftig zwei Mal im Monat das neue Friedhofscafé. Getragen von einem starken Netzwerk aus Stadt und Wohlfahrtsorganisationen sind alle Friedhofsbesucher eingeladen, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen innezuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Von: |Erschienen am: 2. Oktober 2026 15:11|

Symbolfoto

Der Verlust eines geliebten Menschen wiegt schwer, und nach dem Gang ans Grab fällt vielen Angehörigen der Weg zurück in die Stille nicht leicht. Um Friedhofsbesuchern einen geschützten Raum für Begegnung, tröstende Worte oder einfach eine kleine Auszeit im Grünen zu schenken, geht die Landeshauptstadt Wiesbaden nun neue Wege: Auf dem Südfriedhof öffnet ab Sonntag, 4. Oktober, das Friedhofscafé nun als dauerhaftes, regelmäßiges Angebot.

Das Konzept knüpft an eine vorangegangene Probephase an. Weil die Resonanz der Besucherinnen und Besucher in den vergangenen Monaten überaus positiv und dankbar ausfiel, geht das Café nun in den festen Regelbetrieb über.

Jeder erste und dritte Sonntag im Monat

Das Friedhofscafé befindet sich direkt im Eingangsbereich des Südfriedhofs. Künftig steht es Besucherinnen und Besuchern an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat jeweils von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr offen.

Egal ob nach der Grabpflege, einem nachdenklichen Spaziergang oder dem stillen Gedenken. Bei einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee und einem Stück Kuchen können Gäste verweilen, die Gedanken schweifen lassen oder sich mit anderen Besuchern und den Helfern vor Ort austauschen. Ergänzend liegen Informationsmaterialien bereit – unter anderem zu Angeboten der Offenen Altenarbeit, Hilfsnetzwerken und Beratungsstellen in Wiesbaden.

Starkes Bündnis hinter der Initiative

Getragen und mit viel Herzblut organisiert wird das Friedhofscafé von einer engagierten Kooperationsgemeinschaft:

  • Dem Grünflächenamt der Landeshauptstadt Wiesbaden (Abteilung Friedhofswesen),

  • der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde Wiesbaden,

  • dem Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V. sowie

  • der Nassauischen Blindenfürsorge e.V..

Gemeinsam stellen die Partner sicher, dass vor Ort stets ein offenes Ohr für die Sorgen, Gedanken und Erinnerungen der Gäste da ist.

Bürgermeisterin Hinninger –  „Friedhöfe behutsam weiterentwickeln“

Wiesbadens Bürgermeisterin Christiane Hinninger (Die Grünen) betont die Bedeutung dieses neuen Angebots für das gesellschaftliche Miteinander in der Stadt: „Im Café auf dem Südfriedhof können Besucherinnen und Besucher untereinander ins Gespräch kommen oder einfach noch einen Moment verweilen. Wir entwickeln mit solchen Ideen die Wiesbadener Friedhöfe behutsam weiter. Natürlich bleiben sie wichtige Erinnerungsorte für Angehörige. Sie sind aber auch grüne Rückzugsorte und bieten Raum für Erholung mitten in der Stadt.“

Die Friedhofsabteilung des städtischen Grünflächenamts betreut insgesamt 21 Friedhöfe im Wiesbadener Stadtgebiet. Weiterführende Informationen zur modernen Bestattungskultur in Wiesbaden, zu den verschiedenen Grabarten sowie zum Serviceangebot des Friedhofswesens finden sich online unter www.friedhoefe-wiesbaden.de.

Mehr aktuelle Meldungen und und Nachrichten für die Landeshauptstadt finden Sie täglich in unseren verschiedenen Rubrik auf Wiesbadenaktuell.de.

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InfoBox

Die Fakten zum Friedhofscafé im Überblick:

  • Ort: Südfriedhof Wiesbaden (direkt im Eingangsbereich).

  • Start: Sonntag, 4. Oktober 2026

  • Reguläre Termine: An jedem ersten und dritten Sonntag im Monat

  • Öffnungszeiten: Jeweils von ca. 14:00 bis 17:00 Uhr

  • Angebot: Kaffee, Kuchen, Raum für Begegnung und Gespräche, Informationsangebote zur Offenen Altenarbeit

  • Initiatoren / Partner: Grünflächenamt Wiesbaden, Martin-Luther-Gemeinde, Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden und Nassauische Blindenfürsorge

  • Eintritt: Frei (Angebot auf Spendenbasis)