Beratung
Essbar, ungenießbar, giftig: Wiesbadens Pilze jetzt im digitalen Check
Im Herbst wird beim Spaziergang durchs Grüne schnell zum Rätselraten am Boden. Eine neue Anlaufstelle der Stadt Wiesbaden soll die erste Orientierung erleichtern, hat aber eine wichtige Grenze. Wer lieber persönlich nachfragt, findet außerdem ein Angebot mit festen Zeiten.
Symbolfoto
Das Sammeln von Pilzen ist beliebt wie lange nicht. Weil es so viele Arten gibt, ist eine sichere Bestimmung wichtig, damit es nicht zu Vergiftungen kommt. Die Stadtverwaltung bietet deshalb ab sofort unter wiesbaden.de/pilze eine Pilzdatenbank zur ersten Orientierung an.
Sie stellt mehr als 70 Arten vor, die im Wiesbadener Stadtwald vorkommen.
Fotos aus dem Stadtgebiet
Sämtliche Fotos in der Anwendung zeigen Exemplare, die im Stadtgebiet gefunden wurden. Der Wiesbadener Pilzsachverständige Franz Heller hat sie erfasst, fotografiert und fachlich bestimmt.
Über Filterfunktionen lassen sich die Funde nach Pilztyp, nach der Farbe der Lamellen oder Röhren sowie nach ihrer Einstufung als essbar, ungenießbar oder giftig durchsuchen.
Vorsicht beim Verzehr
Die Datenbank kann eine fachkundige Bestimmung nicht ersetzen. Besonders bei Speisepilzen ist große Vorsicht geboten. Verzehrt werden sollten nur Pilze, die zweifelsfrei bestimmt wurden. Wer unsicher ist, sollte nach dem dringenden Rat der Stadt einen Pilzsachverständigen hinzuziehen.
Kostenlose Pilzberatung
Unsicheren Sammlern von Pilzen steht neben der Pilzdatenbank die kostenlose städtische Pilzberatung offen, bei der sie ihre Funde vom Pilzsammeln im Stadtwald bestimmen lassen können. Sachverständiger Franz Heller berät noch bis Montag, 9. November, jeden Montag von 12:00 bis 14:00 Uhr im Umweltladen in der Luisenstraße 19 in Wiesbaden.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
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