Adminparty
Gemeinsam gegen den inneren Schweinehund: To-Do-Liste in der Gruppe angehen
Die ungeliebte Steuererklärung wartet, das digitale Postfach quillt über und die Urlaubsfotos aus dem letzten Jahr sind immer noch nicht sortiert. Jeder kennt diese privaten Pflichten, die man ewig vor sich herschiebt. Eine neue Initiative in der Wiesbadener Innenstadt bietet nun genau für dieses Problem des Selbstmanagements eine verblüffend simple wie effektive Lösung. Ein gemeinschaftlicher Ansatz soll helfen, konzentriert einen Haken an die lästigen Aufgaben zu machen.
Symbolfoto: Canva
Jeder kennt das Problem: Das Sortieren unzähliger digitaler Bilder, das Abheften von privaten Dokumenten in Ordner oder die jährliche Steuererklärung werden oft auf die lange Bank geschoben. Manche privaten Pflichten bleiben deutlich länger unbearbeitet, als es einem lieb ist.
Um genau diesen aufgeschobenen Erledigungen den Kampf anzusagen, initiiert das Wiesbadener Zukunftswerk nun ein neues Format. Das Konzept der ersten sogenannten Adminparty lädt dazu ein, die eigenen Aufgaben mitzubringen und sich gemeinschaftlich die nötige Zeit dafür zu nehmen.
Persönliche Ziele setzen
Welche spezifischen Tätigkeiten an diesem Abend bewältigt werden, bleibt jedem Gast völlig selbst überlassen. Die persönliche To-do-Liste kann von der Bearbeitung digitaler Dokumente über private Rechnungen bis hin zur Strukturierung von Fotos und Mails reichen.
Wer möchte, kann sich direkt zu Beginn der Veranstaltung ein festes Ziel für den Abend stecken. Um eine hohe Konzentration zu gewährleisten, orientiert sich der Ablauf am bekannten Pomodoro-Prinzip, bei dem sich fokussierte Arbeitsblöcke und kurze Erholungspausen abwechseln. Ergänzt wird die Atmosphäre durch dezente Hintergrundmusik und kleine Snacks.
Experiment gegen Aufschieberitis
Maral Koohestanian (Volt), Dezernentin für Digitale Transformation, erläutert den Hintergrund des Formats: „Die Adminparty ist ein Experiment mit einer einfachen Frage: Gehen Aufgaben, die man seit Wochen vor sich herschiebt, leichter von der Hand, wenn man sich gemeinsam Zeit dafür nimmt?“
Die Dezernentin erklärte weiter: „Wir stellen dafür im Zukunftswerk kostenfrei einen Raum zur Verfügung und geben dem Abend mit Arbeitsphasen und kurzen Pausen eine klare Struktur. Wenn die Teilnehmenden am Ende ein paar Dinge erledigt haben, hat sich der Abend gelohnt.“
Selbstständiges Arbeiten
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass es sich bei dem Termin nicht um einen klassischen Workshop mit festem Lehrprogramm handelt. Vielmehr steht das eigenverantwortliche Erledigen der persönlichen Pflichten im absoluten Vordergrund.
Wer das Bedürfnis nach Gesellschaft hat, kann die festgelegten Pausen für den Austausch mit anderen Besuchern nutzen. Sämtliche benötigten Unterlagen, Arbeitsgeräte wie Laptops oder sonstige Materialien müssen von den Teilnehmern selbst mitgebracht werden.
Termine im Luisenforum
Das neue Veranstaltungsformat feiert seine Premiere am Dienstag, 27. Oktober, und geht am Dienstag, den 17. November, in eine zweite Runde. Die Treffen finden an beiden Tagen jeweils in der Zeit von 17:30 bis 19:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist das Zukunftswerk Wiesbaden, welches sich im zweiten Obergeschoss des Luisenforums in der Kirchgasse 6 befindet. Es besteht keine Verpflichtung, an beiden Abenden anwesend zu sein. Die Termine sind komplett unabhängig voneinander besuchbar.
Kostenfreie Anmeldung erforderlich
Die Teilnahme an der Adminparty im Zukunftswerk im Wiesbadener Luisenforum ist kostenlos. Allerdings ist eine vorherige Platzreservierung über das Buchungsportal unter der Adresse anny.eu/book/adminparty zwingend notwendig.
Für Rückfragen rund um das neue Angebot für Zeitmanagement und mehr Produktivität stehen die Verantwortlichen jederzeit per E-Mail zur Verfügung. Interessierte können ihre Anliegen direkt an zukunftswerk@wiesbaden.de richten.
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