Verkehr
Schwerer Unfall auf der B54: Motorradfahrer nach Frontalkollision mit Transporter schwer verletzt
Dramatischer Frontalcrash am Freitagabend auf der Bundesstraße 54 bei Wiesbaden. Ein 26-jähriger Motorradfahrer kollidierte auf der kurvigen Aarstraße frontal mit einem entgegenkommenden Transporter. Der junge Zweiradfahrer erlitt schwere Verletzungen und kam nach notärztlicher Erstversorgung in eine Wiesbadener Klinik.
Symbolfoto
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit dramatischen Folgen kam es am Freitagabend, 25. September, auf der Bundesstraße 54 zwischen Wiesbaden und Taunusstein.
Um 20:25 Uhr war ein 61 Jahre alter Autofahrer mit seinem Mercedes Sprinter auf der Aarstraße (B54) aus Fahrtrichtung Taunusstein kommend bergab in Richtung Wiesbaden unterwegs. Zur gleichen Zeit befuhr ein 26-jähriger Motorradfahrer die Bundesstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung bergauf.
In Rechtskurve Kontrolle verloren – Frontalkollision
Im Verlauf einer Rechtskurve verlor der junge Zweiradfahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad. Das Zweirad geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Transporter des 61-Jährigen zusammen.
Durch den wuchtigen Aufprall zog sich der 26-jährige Biker schwere Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt an der Unfallstelle wurde er umgehend in ein Wiesbadener Krankenhaus transportiert. Der Sprinter-Fahrer erlitt durch das Unfallgeschehen einen Schock und musste vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch und psychologisch betreut werden.
Staatsanwaltschaft schaltet Gutachter ein – Fahrzeuge beschlagnahmt
Um den genauen Ablauf und die Ursache der fatalen Kollision lückenlos zu klären, ordnete die Staatsanwaltschaft Wiesbaden den Einsatz eines Unfallsachverständigen an. Sowohl das Motorrad als auch der Mercedes Sprinter wurden von der Polizei für die weiteren technischen Untersuchungen sichergestellt.
Der an beiden Fahrzeugen entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.
Mehrstündige Vollsperrung der B 54 bis in die Nacht
Für die Rettungsarbeiten, die akribische Spurensicherung und die Vermessung durch den Gutachter musste die B54, zwischen den Abzweigen Aarstraße / Eiserne Hand und Aarstraße / Wilfried-Ries-Straße, für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein, zu größeren Staus kam es aufgrund der späten Abendstunden jedoch nicht.
Das 3. Polizeirevier im Europaviertel hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen. Zeuginnen und Zeugen, die den Unfallhergang oder die Fahrweise der Beteiligten kurz vor der Kollision beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 0611 / 345-2340 zu melden.
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