Widerstand

Messer-Bedrohung an Wiesbadener Klinik eskaliert: Patient verletzt zwei Polizisten durch Kopfstoß und Tritte

Gefährlicher Zwischenfall am Samstagabend im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim. Auf dem Gelände der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken bedrohte ein Patient im Außenbereich Passanten mit einem Messer. Als alarmierte Polizeikräfte den Mann im Gebäude festnehmen wollten, eskalierte die Situation völlig. Der Randalierer spuckte, trat um sich und verletzte zwei Beamte – unter anderem durch einen gezielten Kopfstoß ins Gesicht.

Von: |Erschienen am: 20. September 2026 12:15|

Symbolfoto

Schockierende Szenen spielten sich am Samstagabend, 19. September, im Umfeld der Helios Kliniken Wiesbaden in der Ludwig-Erhard-Straße in Dotzheim ab. Gegen 19:40 Uhr alarmierten besorgte Klinikmitarbeiter über den Notruf die Polizei, weil ein männlicher Patient vor dem Gebäude randalierte.

Der Mann trat im Außenbereich äußerst aggressiv auf, bedrohte anwesende Personen verbal und fuchtelte dabei bedrohlich mit einem Messer herum.

Festnahme im Gebäude – Randalierer rastet völlig aus

Mehrere Streifenwagen eilten daraufhin zum Einsatzort. Die Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen kurz darauf im Inneren des Klinikgebäudes lokalisieren und stellen. Doch als die Beamtinnen und Beamten den Mann fixieren und festnehmen wollten, leistete dieser massiven und hochgradig gewalttätigen Widerstand.

Der Beschuldigte schlug wild um sich, spuckte gezielt nach den Beamten und versuchte, die Polizisten mit Tritten auf Distanz zu halten. Im Zuge des Handgemenges trat er einem Polizisten mit voller Wucht gegen das Bein. Einem weiteren Beamten versetzte er einen heftigen Kopfstoß direkt ins Gesicht.

Zwei Polizisten verletzt – Einweisung in die Psychiatrie

Beide Einsatzkräfte trugen durch die brutale Attacke Verletzungen davon, konnten ihren Dienst nach einer Erstversorgung vor Ort jedoch fortsetzen. Den Polizisten gelang es schließlich unter erheblichem Kraftaufwand, den tobenden Angreifer zu überwältigen und ihm Handschellen anzulegen.

Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands und des anhaltend fremdgefährdenden Verhaltens wurde der Mann im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen direkt in eine psychiatrische Fachklinik überstellt und dort stationär aufgenommen. Auf den Angreifer kommen nun mehrere Strafverfahren zu – unter anderem wegen Bedrohung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung.

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