Gewalttat
Mittelfinger, Tritte und Kopfstöße: 22-Jähriger attackiert Polizisten
Am Sonntagmorgen blockierte ein 22-Jähriger in der Wiesbadener Innenstadt einen Streifenwagen, beleidigte die Beamten massiv und griff sie mit Tritten und Kopfstößen an. Ein Polizist wurde verletzt. Für den Randalierer endete der Sonntagmorgen direkt in der Zelle.
Symbolfoto
Vier Einsatzkräfte des 1. Wiesbadener Polizeireviers wurden am frühen Sonntagmorgen, 13. September, in der Luisenstraße Ziel eines aggressiven Übergriffs. Gegen 06:10 Uhr attackierte ein junger Mann die Beamtinnen und Beamten mit wüsten Beschimpfungen und massiver körperlicher Gewalt.
Vor Streifenwagen postiert – Beleidigungen und Kopfstöße
Die Streifenbesatzungen waren zuvor wegen eines Streits zwischen einem Pärchen in die Luisenstraße gerufen worden. Nachdem dieser Konflikt geschlichtet und eine Strafanzeige aufgenommen war, wollten die Beamten den Einsatzort wieder verlassen.
Daran wurden sie jedoch jäh gehindert. Ein unbeteiligter 22 Jahre alter Mann aus Mainz stellte sich mitten auf die Fahrbahn direkt vor den Streifenwagen und zeigte den Einsatzkräften demonstrativ beide Mittelfinger.
Als eine Polizistin und ein Polizist aus dem Fahrzeug stiegen, um die Situation zu klären, schlug ihnen sofort eine Welle aggressiver Schimpfwörter entgegen.
Beamter leicht verletzt – Richerliche Anordnung für Gewahrsam
Die verlangte Feststellung seiner Personalien verweigerte der 22-Jährige strikt. Stattdessen ging er unmittelbar zum tätlichen Angriff über: Er verteilte gezielte Tritte und Kopfstöße in Richtung der Beamtin und des Beamten.
Nur mit Unterstützung der weiteren Streifenkräfte konnte der tobende Mann schließlich überwältigt und fixiert werden. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen.
Auf Anordnung eines Richters wurde der 22-jährige Mainzer umgehend in das Polizeigewahrsam eingeliefert, wo er seinen Rausch bzw. seine Aggressionen ausschlafen durfte. Gegen ihn laufen nun Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
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