Sozialpolitik
Neuer Jugendhilfeausschuss startet mit klarer Agenda
Der Wiesbadener Jugendhilfeausschuss ist neu aufgestellt und hat jetzt seine Arbeit aufgenommen. An der Spitze steht künftig AWO-Geschäftsführer Bastian Hans, unterstützt von Sozialdezernent Andreas Kowol. Gemeinsam soll das Gremium wichtige Weichen für die Kinder- und Jugendhilfe in der Landeshauptstadt stellen.
Foto: Stadt Wiesbaden
Der Jugendhilfeausschuss (JHA) der Landeshauptstadt Wiesbaden hat sich am Mittwoch, 9. September, für die neue Amtsperiode konstituiert. In seiner ersten Sitzung bestimmte das Gremium Bastian Hans zum Vorsitzenden. Hans ist Geschäftsführer der AWO Wiesbaden. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt Sozialdezernent Andreas Kowol (Bündnis 90/Die Grünen).
Der Jugendhilfeausschuss ist für sämtliche Themen zuständig, die junge Menschen sowie die Kinder- und Jugendhilfe in Wiesbaden betreffen. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem, die bestehenden Angebote der Jugendhilfe weiterzuentwickeln und die zukünftige Ausrichtung der Jugendhilfe zu planen.
Umfangreiche Aufgaben
Darüber hinaus befasst sich der Ausschuss mit der Förderung der freien Jugendhilfe sowie der Jugendverbandsarbeit. Auch über die Vergabe von finanziellen Mitteln im Bereich der Jugendhilfe kann das Gremium entscheiden. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Anträge an die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung zu richten.
Kommentar der Sozialdezernenten
Welche Bedeutung die Arbeit des Ausschusses für die Stadtgesellschaft hat, betont Sozialdezernent Andreas Kowol: „Im Jugendhilfeausschuss werden Entscheidungen getroffen, die für Kinder, Jugendliche und Familien in Wiesbaden ganz konkrete Bedeutung haben. Hier kommen Fachwissen, unterschiedliche Erfahrungen und politische Verantwortung zusammen.
Diese Perspektiven zusammenzuführen und daraus gute Entscheidungen für junge Menschen in unserer Stadt zu entwickeln, ist eine wichtige Aufgabe. Ich freue mich sehr darauf, daran als Sozialdezernent und stellvertretender Vorsitzender mitzuwirken“
Verschiedene Perspektiven
Im Jugendhilfeausschuss treffen unterschiedliche Akteure zusammen. Neben Vertretern der Stadtpolitik gehören auch Mitglieder aus der freien Jugendhilfe sowie weitere Fachvertreter dem Gremium an. Durch diese Zusammensetzung sollen verschiedene fachliche und gesellschaftliche Sichtweisen in die Beratungen einfließen.
Für die kommenden fünf Jahre steht der neu zusammengesetzte Ausschuss vor der Aufgabe, sich sowohl mit aktuellen Herausforderungen als auch mit den langfristigen Entwicklungen der Kinder- und Jugendhilfe in Wiesbaden auseinanderzusetzen.
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