Körperverletzung
Böller-Explosion auf Schultoilette: Jugendlicher verletzt vier Mitschüler in Wiesbaden
Ein 14-Jähriger hat am Donnerstagvormittag auf der Toilette einer Schule in der Wiesbadener Lorcher Straße einen Böller gezündet. Vier Mitschüler klagten anschließend über Schmerzen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Symbolfoto: Canva
Ein völlig unverantwortlicher und gefährlicher Streich hat am Donnerstagvormittag, 27. August, im Wiesbadener Rheingauviertel zu einem Polizeieinsatz und mehreren Verletzten geführt. Um etwa 11:00 Uhr zündete ein 14-jähriger Jugendlicher im Sanitärbereich einer Schule in der Lorcher Straße einen Feuerwerkskörper. Durch die Wucht der Detonation im geschlossenen Raum erlitten vier Mitschüler Schmerzen und Verletzungen.
Detonation auf belebter Toilette – Vier Mitschüler klagen über Schmerzen
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hielten sich zum Zeitpunkt der Tat mehrere Schüler in den Schultoiletten der IGS Rheingauviertel auf, als der 14-Jährige plötzlich den mitgebrachten Böller entzündete.
In dem gefliesten, hallenden Raum entfaltete der Explosionskörper eine enorme Lautstärke und Druckwelle. Infolge der heftigen Detonation klagten mindestens vier anwesende Mitschüler über Schmerzen (unter anderem im Gehörbereich).
Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung
Die Schulleitung verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten leiteten gegen den 14-jährigen Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Zudem drohen dem Jugendlichen erhebliche schulische Konsequenzen für die gefährliche Aktion.
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