Nachwuchs-Förderung
Startschuss für Super-Projekte: Leonardo Schul-Award sucht die kreativen Köpfe von morgen
Ihr brennt für eine Sache, wollt etwas verändern oder einfach gemeinsam durchstarten? Dann aufgepasst: Die Wiesbaden Stiftung lädt alle Schüler ab der 6. Klasse zur neuen Wettbewerbsrunde des legendären Leonardo Schul-Awards ein. Ob nachhaltig, technisch oder künstlerisch, gesucht werden die besten Konzepte für die Zukunft. Neben Ruhm und Ehre winkt den Gewinnerteams ein ordentliches Preisgeld. Doch welche Kategorien gibt es genau und bis wann müssen die Unterlagen fertig sein? Die Bedingungen wurden jetzt veröffentlicht.
Fotos: Wiesbaden Stiftung
Der Ursprung des Leonardo Schul-Awards liegt oft in einer Idee, für die man brennt, einem Thema, das einen nicht mehr loslässt, oder dem simplen Wunsch, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren und zu verändern.
Dabei ist die Bandbreite guter Projekte enorm und reicht von kleinen bis zu großen Vorhaben, von technisch hochkomplexen bis zu einfach umgesetzten Ideen, ob lange vorbereitet oder spontan entstanden. Entscheidend ist der Impuls, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
Wettbewerb für alle Schulformen
Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres läutet die Wiesbaden Stiftung eine neue Runde des Leonardo Schul-Awards ein. Aufgerufen zur Teilnahme sind Schüler ab der 6. Klasse aller Wiesbadener Schulformen. In Teams sollen sie eigene Ideen entwickeln und diese auch in die Tat umsetzen.
Die Ausrichtung kann dabei völlig unterschiedlich sein, ob kreativ, sozial, nachhaltig, technisch, künstlerisch oder auf ganz andere Weise. Ein einziger „richtiger“ Weg zum Leonardo ist nicht vorgegeben.
Kriterium Motivation und Eigeninitiative
Die Vielfalt der Projekte spiegelt die unterschiedlichen Kinder und Jugendlichen wider, die mit ihren spezifischen Interessen, Talenten, persönlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen dahinterstehen. Der Leonardo Schul-Award hat es sich zum Ziel gesetzt, genau dies zu würdigen.
Daher richten die Fachjurys ihren Blick nicht ausschließlich auf das präsentierte Endergebnis. Ebenso entscheidend für die Bewertung sind die gezeigte Motivation, Eigeninitiative, das Engagement sowie die Entwicklung des Projekts und der zurückgelegte Weg dorthin.
Jury bewertet Prozess und Engagement
Dr. Alrun Luise Schößler, Vorstandsvorsitzende der Wiesbaden Stiftung, erläutert die Kriterien: „Beim Leonardo gibt es nicht die eine Art von Projekt, die besonders gute Chancen hat. Wir möchten sehen, wofür die Jugendlichen brennen, was sie aus ihrer Idee machen und wie sie ihren ganz eigenen Weg gehen. Genau diese Vielfalt macht den Leonardo aus.“
Präsenz direkt in den Schulen
Zum Auftakt der neuen Wettbewerbsrunde ist das Team der Wiesbaden Stiftung aktuell direkt in den Wiesbadener Schulen aktiv. Im Rahmen von Haupt- und Gesamtkonferenzen wird der Award vorgestellt. Dabei wird den Lehrkräften aufgezeigt, wie Leonardo-Projekte gewinnbringend in den regulären Unterricht oder in Arbeitsgemeinschaften (AGs) integriert werden können. Zu diesem Zweck wurden in diesem Jahr neue Informationsmaterialien und Anregungen speziell für das Lehrpersonal erarbeitet.
Übergeordnetes Ziel ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche zu erreichen und sie dafür zu begeistern, eine eigene Idee tatsächlich in ein Projekt umzusetzen. Ein Leonardo-Projekt muss dabei keineswegs mit dem vordergründigen Ziel beginnen, den Wettbewerb zu gewinnen. Oftmals steht am Anfang lediglich eine Frage, ein persönliches Interesse oder der Impuls, dass man an einer bestimmten Stelle eigentlich etwas tun müsste.
Traditionelle Gala zum Abschluss
Die teilnehmenden Teams haben nun bis zum 4. April 2027 Zeit, ihre Vorhaben auszuarbeiten und vollständig einzureichen. Nach diesem Stichtag folgt die Präsentation der Arbeiten vor den jeweiligen Fachjurys.
Den krönenden Abschluss des Wettbewerbs bildet die große Leonardo-Gala. Im Rahmen dieses Festakts, der den Schul-Award bereits seit rund 20 Jahren begleitet, werden die Gewinnerteams und ihre Projekte gebührend gefeiert.
Spendenfinanziertes Projekt der Stiftung
Ein wichtiger Termin im Vorfeld war der 25. August 2026. In den Räumlichkeiten der Stiftung fand an diesem Tag das diesjährige Unterstützer Kick-Off Event statt. Vertreterinnen und Vertreter der 22 unterstützenden Unternehmen kamen zusammen, um den Projektstart gemeinsam einzuläuten. Der Leonardo Schul-Award ist ein Projekt der Wiesbaden Stiftung, das sich zu einhundert Prozent über Spenden finanziert.
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 6 aller Wiesbadener Schulformen. Die Kinder und Jugendlichen bilden dafür Teams, in denen sie ein eigenes Projekt entwickeln, es eigenverantwortlich umsetzen und schlussendlich vor einer Fachjury präsentieren.
Zehn verschiedene Wettbewerbskategorien
Für die Einreichungen stehen zehn verschiedene Kategorien zur Auswahl:
Labor der Zukunft · For a better planet · Zusammenhalt · Lebensraum Stadt · Sport und Gesundheit · Lernen fürs Leben · Start-up · Alles ist Kunst · Theater und Musical · Musik
Bezüglich des Zeitplans gelten folgende Fristen: Die Projekte müssen zwingend bis zum 31. Januar 2027 angemeldet werden. Die vollständige Einreichung der ausgearbeiteten Projekte hat bis spätestens zum 4. April 2027 zu erfolgen.
Geldpreise für Teams und Schulen
Auch die Preise des Wettbewerbs für Projekte von Schülern sind festgelegt: Die Erstplatzierten erhalten die goldene Leonardo-Trophäe sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro für das Gewinnerteam. Weitere 1.000 Euro gehen an deren Schule. Für den zweiten Platz sind 500 Euro ausgelobt, für den dritten Platz 200 Euro.
Alle Teilnehmer, die ihr Projekt fristgerecht und vollständig einreichen, erhalten zudem die Leonardo Card, welche diverse Vergünstigungen für Freizeitaktivitäten in Wiesbaden bietet. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Teilnahme sind auf der Website www.leonardo-award.de zu finden. Der Leonardo Schul-Award ist ein Projekt der Wiesbaden Stiftung.
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