Feuerwehreinsatz

Dichter Rauch im ganzen Gebäude: Kellerbrand in Kostheim macht Doppelhaushälfte unbewohnbar

Ein Kellerbrand im Wiesbadener Stadtteil Kostheim am Sonntagmorgen hat erhebliche Folgen nach sich gezogen. Wegen der starken Rauchentwicklung erklärte die Feuerwehr die betroffene Doppelhaushälfte zunächst für unbewohnbar.

Von: |Erschienen am: 24. August 2026 11:01|

Symbolfoto

Keine Atempause für die Kostheimer Brandschützer: Nachdem die Einsatzkräfte bereits in den Nachtstunden zu mehreren Einsätzen ausrücken mussten, schrillten am Sonntagmorgen, 23. August, erneut die Funkmeldeempfänger. Die Freiwillige Feuerwehr Kostheim und die Berufsfeuerwehr Wiesbaden gegen 08:29 Uhr mit dem Alarmstichwort „F 2 – Kellerbrand“ in die Münchhofstraße gerufen. Durch die massive Rauchausbreitung ist das betroffene Wohnhaus vorerst nicht mehr bewohnbar.

Vorbildliche Nachbarn weisen Einsatzkräfte ein – Nullsicht im Kellergeschoss

Bereits auf der Anfahrt wies eine weithin sichtbare Rauchentwicklung den Weg. Vor Ort wurden die ersten Kräfte der Feuerwehr Kostheim vorbildlich von Nachbarn in Empfang genommen und direkt eingewiesen. Aus einem Fenster im ersten Obergeschoss sowie aus einem Kellerfenster der Doppelhaushälfte quoll bereits dichter, schwarzer Brandrauch.

Da die beiden Bewohner das Haus glücklicherweise schon vor dem Eintreffen der Retter unverletzt verlassen hatten und sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, konnte sofort der gezielte Löschangriff starten. Ein erster Trupp rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus und drang mit einem Hohlstrahlrohr in das Untergeschoss vor. Wegen der enorm dichten Verqualmung herrschte im Treppenabgang und im Keller absolute Nullsicht.

Zeitgleich ging ein weiterer Atemschutztrupp der Berufsfeuerwehr in die oberen Etagen vor, um das Gebäude komplett abzusuchen und auf eine mögliche Brandausbreitung zu kontrollieren.

Brand gelöscht – Haus nach Rauschausbreitung unbewohnbar

Dank des schnellen Eingreifens der Wehren konnte das Feuer in den Kellerräumen rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz übernahm im Anschluss aufwendige Nachlöscharbeiten, um verborgene Glutnester aufzuspüren.

Um das stark verrauchte Wohnhaus vom Brandrauch zu befreien, setzten die Einsatzkräfte einen maschinellen Hochleistungslüfter ein. Dennoch hatte sich der giftige Qualm bereits im gesamten Gebäude festgesetzt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr stufte die Doppelhaushälfte daher als vorerst unbewohnbar ein. Die zuständigen Energieversorger schalteten die Zuleitungen für Strom, Gas und Wasser des Brandobjekts aus Sicherheitsgründen vollständig ab.

Vollsperrung der Münchhofstraße während des Einsatzes

Nach rund zwei Stunden intensiver Arbeit konnten die Einheiten ihren Einsatz erfolgreich beenden. Verletzt wurde niemand. Für die Dauer der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen sperrte die Polizei die Münchhofstraße ab der Kreuzung Winterstraße für den Durchgangsverkehr voll ab.

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