Verkehr

Wasserrohrbruch an der Saarstraße: Wichtige Pendlerachse verengt

Ein Wasserrohrbruch am Übergang von der Saarstraße zur Schiersteiner Straße in Wiesbaden-Schierstein sorgt seit Freitag für erhebliche Verkehrsbehinderungen. ESWE Versorgung arbeitet mit Hochdruck an der Reparatur.

Von: |Erschienen am: 21. August 2026 16:36|

Symbolfoto

Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssen sich seit Freitagnachmittag, 21. August, auf erhebliche Verkehrsbehinderungen auf einer der wichtigsten Einfallstraßen der hessischen Landeshauptstadt einstellen. Wegen eines akuten Wasserrohrbruchs in der Saarstraße – Übergang zur Schiersteiner Straße von Schierstein nach Biebrich mussten Teile der Fahrbahn kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Die Teams der ESWE Versorgungs AG sind vor Ort und arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des Schadens.

Fahrspuren verengt

Um die Schadensstelle freizulegen und das austretende Wasser zu stoppen, war eine sofortige Verengung der Fahrstreifen unumgänglich. Die linke Fahrspur sowie die separate Busspur sind voll gesperrt. Dem Verkehr in Richtung Wiesbadener Innenstadt steht aktuell nur eine einzige Fahrspur zur Verfügung.

Im Zuge der laufenden Tiefbau- und Reparaturarbeiten kann es zusätzlich zu einer zeitweisen, kurzfristigen Sperrung der linken Fahrspur stadtauswärts kommen.

Die ESWE Versorgung empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern dringend, den Nadelöhr-Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.

Sechs Netzanschlüsse ohne Wasser – ESWE im Notreparatur-Einsatz

Die betroffene Versorgungsleitung wurde von den Technikern vorsorglich sofort abgestellt, um ein weiteres Nachströmen von Wasser und größere Ausspülungen zu verhindern. Infolge der Leitungsunterbrechung sind derzeit sechs Netzanschlüsse vorübergehend von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Die Serviceteams setzen alles daran, die Versorgung der betroffenen Anlieger schnellstmöglich wiederherzustellen.

Dauer noch unklar – Gutachten zum Straßenzustand erforderlich

Wie lange die Sperrung und die anschließenden Bauarbeiten andauern werden, ist aktuell noch nicht absehbar. Da Wasser unter die Fahrbahn getreten ist, müssen vor einer vollständigen Freigabe zunächst bautechnische Gutachten erstellt werden, um mögliche Unterspülungen oder strukturelle Schäden am Straßenunterbau zweifelsfrei auszuschließen.

Die ESWE Versorgungs AG bittet alle betroffenen Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

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