Vegetationsbrände
Brandgeruch in Wiesbaden: Rauch von Waldbränden zieht durch die Stadt
Viele Wiesbadener nehmen aktuell einen starken Brandgeruch in der Innenstadt wahr. Die Zentrale Leitstelle Wiesbaden bestätigt: Ursache sind große Wald- und Vegetationsbrände in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Eine akute Gefahr besteht nicht.
Symbolfoto
Bürgerinnen und Bürger aus dem Wiesbadener Stadtgebiet merken seit Montag, 16. August, einen deutlichen Brandgeruch und eine leichte Trübung der Luft. Die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden gibt jedoch Entwarnung: Im Stadtgebiet selbst gibt es kein größeres Schadenfeuer. Ursache für die Geruchsbelästigung sind großflächige Wald- und Vegetationsbrände in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen sowie im benachbarten Belgien, deren Rauch über hunderte Kilometer transportiert wird.
Windströmung treibt Rauchwolken über weite Strecken
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der aktuellen Windverhältnisse zieht der Brandrauch aus den teils weit entfernten Brandgebieten derzeit in Richtung Rhein-Main-Gebiet. In Kombination mit bestimmten Wetterlagen und Inversionsschichten sinken die Rauchpartikel in Bodennähe ab, was zu dem wahrnehmbaren Brandgeruch und vereinzelt zu sichtbarem Rauchniederschlag führt.
Keine akute Gefahr für die Bevölkerung
Nach Einschätzung der Feuerwehr Wiesbaden besteht für die Bevölkerung keine akute Gesundheitsgefahr. Die Geruchsbelästigung ist zwar deutlich wahrnehmbar, die gemessenen Konzentrationen stellen jedoch keine akute Bedrohung dar.
Wie lange die Beeinträchtigung anhält, hängt maßgeblich von den Löscherfolgen in den betroffenen Brandregionen sowie einer Drehung der Windrichtung ab.
Wichtige Hinweise & Verhaltensregeln der Feuerwehr
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Fenster und Türen schließen: Wer empfindlich auf Rauchpartikel reagiert oder sich durch den Brandgeruch beeinträchtigt fühlt, sollte Fenster und Türen vorübergehend geschlossen halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten.
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Notrufleitungen freihalten: Die Leitstelle bittet eindringlich darum, die Notrufnummern 112 (Feuerwehr) und 110 (Polizei) ausschließlich bei echten Notfällen und sichtbaren, lokalen Feuern im Nahbereich zu wählen, um die Leitungen für akute Einsätze nicht zu blockieren.
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