Bedrohung

Nächtlicher Einsatz auf der Rettbergsaue: Wasserschutzpolizei rückt mit Boot zu Messer-Streit aus

Ein gemeldeter Streit mit einem Messer hat am Samstagabend einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz in Wiesbaden-Biebrich ausgelöst. Da sich der Einsatzort auf der Rettbergsaue befand, mussten die Einsatzkräfte mit einem Boot der Wasserschutzpolizei anrücken.

Von: |Erschienen am: 9. August 2026 10:44|

Symbolfoto

Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurden die Wiesbadener Polizeikräfte in der Nacht zum Sonntag, 9. August, gerufen. Da der Einsatzort mitten im Rhein auf der Rettbergsaue lag und nicht mit Streifenwagen erreichbar ist, mussten die Beamten auf dem Wasserweg ausrücken, um einen bewaffneten Mann festzunehmen.

Gegen 23:40 Uhr ging bei der Einsatzzentrale ein Notruf ein. Ein Anrufer meldete eine bedrohliche Auseinandersetzung auf der Binneninsel bei Biebrich mit einem Mann, der ein Messer bei sich trug. Umgehend wurde die Wasserschutzpolizei Wiesbaden alarmiert. Die Einsatzkräfte verlegten mit einem Polizeiboot zur Rettbergsaue, um den Beteiligten zu Hilfe zu eilen.

Tatmesser sichergestellt – 42-Jähriger in Gewahrsam

Vor Ort trafen die Beamten alle beteiligten Personen an und sicherten die Situation schnell ab. Das Tatmesser konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Der mutmaßliche Aggressor – ein 42-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz – wurde festgenommen und mit dem Polizeiboot ans Festland gebracht.

Auf Anordnung des Bereitschaftsstaatsanwalts wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet, die richterliche Vorführung steht bevor.

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