Rettungseinsatz
Medizinischer Notfall am Rhein: Feuerwehr bringt Verletzten per Schleifkorbtrage in Sicherheit
Großaufgebot am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich. Am Sonntagmorgen musst ein Patient nach einem medizinischen Notfall aus den Steinen im Uferbereich gerettet werden. Da eine einfache Bergung unmöglich war, setzte die Feuerwehr eine Drehleiter mit Spezialtrage ein, um die Person schonend auf Straßenniveau zu heben.
Foto: Feuerwehr Wiesbaden
Eine Person erlitt im unwegsamen Uferbereich des Rheins in Wiesbaden-Biebrich, direkt auf den Steinen der Uferbefestigung am Sonntagmorgen, 2. August, einen medizinischen Notfall. Die Besatzung eines umgehend alarmierten Rettungswagens sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug übernahmen vor Ort im Bereich des KD-Anlegers in der Rheingaustraße die Erstversorgung des Patienten.
Schonende Bergung per Drehleiter und Schleifkorbtrage
Aufgrund der schwierigen Topografie am Rheinufer war ein flacher oder gewöhnlicher Abtransport der betroffenen Person zum bereitstehenden Rettungswagen nicht ohne Weiteres möglich. Zur Unterstützung wurde daher die Feuerwehr Wiesbaden an die Einsatzstelle gerufen.
Um den Patienten so schonend wie möglich vom Flussufer nach oben zu befördern, wählten die Einsatzkräfte eine technische Lösung: Die Feuerwehr positionierte eine Drehleiter am Straßenrand der Rheingaustraße. In einer sogenannten Schleifkorbtrage gesichert, wurde die Person mit dem Leiterpark sicher auf Straßenniveau angehoben.
In Klinik gebracht
Nach der erfolgreichen Rettung über die Drehleiter übernahm das Rettungsdienstpersonal die betroffene Person wieder vollständig. Sie wurde im Anschluss zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Wiesbadener Krankenhaus transportiert.
Über die genaue Ursache des Notfalls oder den aktuellen Gesundheitszustand machten die Einsatzkräfte keine weiteren Angaben.
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