Verkehrsinfrastruktur
Wichtiger Meilenstein für Radfahrende: Vorbereitungen für den Neubau der Radspindel an der Kaiserbrücke Kastel starten
Gute Nachrichten für den Radverkehr zwischen Wiesbaden und Mainz. Der lang ersehnte Neubau der Radspindel an der Kaiserbrücke in Amöneburg geht in die heiße Phase. Ab Anfang August starten die ersten Vorarbeiten für das Großprojekt, das den Rad- und Fußverkehr am Rhein deutlich aufwerten und sicherer machen wird.
Symbolfoto
Die Radwegeverbindung rund um die Kaiserbrücke ist eine zentrale Ader für Pendlerinnen, Pendler und Freizeitradler zwischen den beiden Nachbarlandeshauptstädten Wiesbaden und Mainz. Jetzt nimmt ein bedeutendes Infrastrukturprojekt konkret Gestalt an. Am Montag, 3. August, fallen die Startschüsse für die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau der neuen Radspindel Kastel in Amöneburg.
Mit dem offiziellen Spatenstich am Montag, 24. August, wird die heiße Bauphase im Beisein von Vertretern der Stadt und des Tiefbauamts feierlich eingeläutet.
Rund 18 Monate Bauzeit für eine moderne Auffahrt
Der Neubau soll die Barrierefreiheit sowie den Komfort für den Rad- und Fußverkehr an der Kaiserbrücke nachhaltig verbessern. Wie das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Wiesbaden mitteilt, ist für die Umsetzung des anspruchsvollen Bauvorhabens derzeit eine Gesamtdauer von rund 18 Monaten veranschlagt.
Nach der Fertigstellung wird die neue Wendel eine komfortable, stufenlose und sichere Anbindung direkt auf das Brückenbauwerk bieten.
Umleitung für den Radverkehr über die Biebricher Straße
Während der anderthalbjährigen Bauphase müssen sich Radfahrerinnen und Radfahrer auf geänderte Wegführungen einstellen. Für die Dauer der Arbeiten wird der Radverkehr auf dem Abschnitt zwischen der Kaiserbrücke und dem Yachthafen Rhein Port großräumig über die Biebricher Straße umgeleitet. Eine entsprechende, gut sichtbare Beschilderung wird zum Start der Arbeiten eingerichtet.
Kaiserbrücke bleibt weitgehend nutzbar
Für Fußgänger und Radfahrende gibt es trotz der Großbaustelle eine beruhigende Nachricht: Die Kaiserbrücke selbst bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich passierbar. Das Tiefbauamt weist jedoch darauf hin, dass es in einzelnen Arbeitsphasen – etwa beim Einheben schwerer Bauteile – zu kurzen, zeitlich begrenzten Einschränkungen oder Sperrungen kommen kann.
Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.
Mehr aktuelle Meldungen und und Nachrichten für die Landeshauptstadt finden Sie täglich in unseren verschiedenen Rubrik auf Wiesbadenaktuell.de.
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von Wiesbadenaktuell.de und folgen Sie uns auch auf Instagram sowie auf Threads!

Mainz-Kastel wird für Radfahrer und Fußgänger noch attraktiver. Im Zuge der Quartiersentwicklung "Helling Höfe“ wurden […]
Wiesbaden macht ernst bei der Verkehrswende. Der Magistrat hat in seiner Sitzung am Dienstag den Weg für fünf zentrale […]
Wiesbaden und Mainz setzen auf eine moderne, barrierefreie Infrastruktur: Die geplante "Kaiserspindel“ an der […]

