Körperverletzung
Wahllose Angriffe mit Pfefferspray in Wiesbaden
Zwei Vorfälle am Donnerstagabend in Wiesbaden: Innerhalb weniger Stunden wurden zwei Männer im Bereich der Innenstadt und des Hauptbahnhofs völlig unvermittelt Opfer von Attacken mit einem Reizstoffsprühgerät. Beide Passanten erlitten schmerzhafte Verletzungen, während die Täter im Schutz der Dunkelheit unerkannt entkommen konnten.
Symbolfoto: Canva
Im Wiesbadener Stadtgebiet kam es am Donnerstagabend, 16. Juli, zu zwei aufeinanderfolgenden Vorfällen, bei denen Passanten mit Reizgas attackiert wurden.
Erster Vorfall in der Innenstadt
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 20:10 Uhr im Zentrum der Landeshauptstadt. In der Bahnhofstraße ging eine Gruppe Unbekannter unvermittelt auf einen 25-jährigen Mann los und setzte ein Reizstoffsprühgerät gegen ihn ein.
Der junge Mann erlitt dadurch schmerzhafte Augenreizungen. Zu einem der flüchtigen Täter liegt eine erste Beschreibung vor: Er soll männlich und von eher kleiner Statur sein, lockige Haare haben und ein dunkleres Hautbild aufweisen.
Zweite Attacke am Hauptbahnhof
Nur wenige Stunden später registrierte die Polizei eine sehr ähnliche Tat im Stadtteil Südost. Gegen 23:30 Uhr wurde ein 39-jähriger Mann auf dem Bahnhofsplatz Opfer eines plötzlichen Übergriffs.
Auch in diesem Fall sprühte ein bislang nicht identifizierter Täter dem Geschädigten ohne Vorwarnung Reizstoff ins Gesicht. Der Angreifer wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß beschrieben. Laut Zeugenangaben soll auch er ein dunkleres Hautbild haben.
Kriminalpolizei bittet um Mithilfe
Die Ermittlungsbehörden haben die Arbeit aufgenommen und prüfen im Zuge der Nachforschungen auch mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Angriffen mit Reizgas in derWiesbadener Innenstadt und am Bahnhof. Zur Aufklärung der Vorfälle ist die Wiesbadener Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.
Personen, die die Angriffe am Donnerstagabend beobachtet haben oder sachdienliche Angaben zu den gesuchten Tätern machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 0611 / 3450 zu melden.
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