Verkehrsunfall

Mini Cooper kollidiert mit Lkw auf der A3 bei Niedernhausen – Hubschraubereinsatz und stundenlange Vollsperrung

Am frühen Montagberufsverkehr ist es auf der Autobahn 3 bei Niedernhausen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Mini Cooper stieß mit einem Sattelzug zusammen, schleuderte daraufhin unkontrolliert in die Leitplanken. Beide Pkw-Insassen erlitten schwere Verletzungen – ein Rettungshubschrauber musste landen. Die vielbefahrene Autobahn in Richtung Köln musste für Stunden voll gesperrt werden, es kam zu massiven Staus.

Von: |Erschienen am: 13. Juli 2026 11:54|

Symbolfoto

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagmorgen, 13. Juli, zu einem Verkehrschaos auf der Autobahn 3 geführt. Um etwa 05:00 Uhr war eine 31 Jahre alte Frau gemeinsam mit ihrem 39-jährigen Beifahrer in einem Mini Cooper auf der Autobahn 3 unterwegs. Das Duo kam aus Richtung Wiesbaden und befand sich auf dem Weg in Fahrtrichtung Köln.

In Höhe der Anschlussstelle Niedernhausen nahm das Unglück seinen Lauf. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen befuhr die junge Frau zunächst den linken Fahrstreifen der Autobahn. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Wagen jedoch plötzlich nach rechts auf die Gegen- bzw. Nebenspur.

Heftiger Zusammenstoß mit Sattelzug

Auf der rechten Fahrspur kam es daraufhin zu einer heftigen Kollision mit einem dort fahrenden Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls verlor die 31-Jährige vollends die Kontrolle über ihren Mini Cooper. Der Kleinwagen schleuderte quer über die Fahrbahnen zurück nach links, krachte dort frontal in die Mittelleitplanke und kam schließlich schwer beschädigt zum Stehen.

Bei dem Unfall erlitten beide Insassen des Minis schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienst und den Notarzt vor Ort mussten beide Schwerverletzten umgehend in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Aufgrund der extremen Schwere der Verletzungen des 39-jährigen Beifahrers wurde für ihn ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Mann auf schnellstem Wege in eine Spezialklinik flog.

Hubschrauberlandung zwingt Polizei zur beidseitigen Sperrung der A3

Die Bergungsmaßnahmen, die medizinische Versorgung sowie die Unfallaufnahme machten eine zeitweise vollständige Sperrung der A3 im Bereich Niedernhausen in Fahrtrichtung Köln erforderlich. Es bildete sich rasch ein kilometerlanger Rückstau im einsetzenden Berufsverkehr.

Für die sichere Landung des Rettungshubschraubers musste zudem die Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt am Main für einen kurzen Zeitraum voll gesperrt werden. Am völlig demolierten Mini Cooper entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Gesamtschaden an den Fahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen wird von der Polizei vorläufig auf rund 45.000 Euro geschätzt.

Gutachter zur Unfallrekonstruktion eingeschaltet – Zeugen gesucht

Da der exakte Unfallhergang und die Ursache für den plötzlichen Spurwechsel der Fahrerin noch unklar sind, hat die Autobahnpolizei Wiesbaden  einen Unfallsachverständigen beauftragt. Der Gutachter rückte noch am Morgen an der Unfallstelle an, um die Spuren akribisch zu sichern und das Geschehen zu rekonstruieren. Die Vollsperrung und die daraus resultierenden massiven Verkehrsbehinderungen zogen sich über mehrere Stunden hin.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, der meldet sich unter der Telefonnummer 0611 / 345-4140 bei der Autobahnpolizei Wiesbaden.

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