Ehrenamtlicher Einsatz
Zukunft gesichert: Bekannter Verein rettet rettet Jugendtreff Erbenheim
Große Erleichterung in Wiesbaden-Erbenheim: Nach Sorgen um den Fortbestand der offenen Betreuung für junge Menschen gibt es nun eine dauerhafte Lösung. Die gewohnten Räumlichkeiten und das vertraute Betreuungsteam bleiben den Heranwachsenden erhalten, während hinter den Kulissen die organisatorischen Weichen komplett neu gestellt wurden. Wer ab sofort die Verantwortung trägt und warum diese Entscheidung ein Signal für den sozialen Zusammenhalt vor Ort sendet.
Symbolfoto: Canva
Die Verantwortung für den Jugendtreff im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim liegt seit Anfang Juli in neuen Händen. Der Verein Moja e.V. hat die Trägerschaft offiziell übernommen, womit der lückenlose Fortbestand der bisherigen Einrichtung „Maria Aufnahme“ sowie der Angebote im Wohngebiet Hochfeld garantiert ist.
Für die lokalen Jugendlichen ändert sich im Alltag erfreulicherweise nichts: Sowohl die etablierten Räumlichkeiten und der Betreuungscontainer im Hochfeld als auch das vertraute pädagogische Fachpersonal bleiben vollumfänglich erhalten.
Bedeutung für die Stadtteilgemeinschaft
Die zuständige Dezernentin der Landeshauptstadt hob die Relevanz dieser nahtlosen Übergabe hervor. „Dass der Standort Erbenheim für die offene Jugendarbeit erhalten bleibt, ist ein wichtiges Signal für den Stadtteil und vor allem für die Jugendlichen vor Ort“, betont Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher (SPD).
„Offene Kinder- und Jugendarbeit schafft Räume, in denen junge Menschen Gemeinschaft erleben, Unterstützung finden und sich mit ihren Interessen und Anliegen einbringen können.“
Dank an die langjährigen Initiatoren
Nach Einschätzung der Stadtverwaltung fungieren die Jugend- und Stadtteilzentren in Wiesbaden als elementare Plattformen für gesellschaftliche Teilhabe, Demokratiebildung und soziale Integration. Sie stärken das nachbarschaftliche Gefüge, indem sie jungen Menschen niedrigschwellige, freiwillige und lebensweltorientierte Angebote bereitstellen. Vor diesem Hintergrund sprach Dr. Becher dem Verein Moja Anerkennung für die Bereitschaft aus, diese wichtige Aufgabe fortzuführen.
Gleichzeitig würdigte sie das langanhaltende Wirken des scheidenden Vorstands des Vereins Jugendtreff Maria Aufnahme, insbesondere Hans-Werner Wurzel und Alfred Herok. „Mit außergewöhnlichem Engagement, großer Ausdauer und Verlässlichkeit haben sie über viele Jahre hinweg einen unschätzbaren Beitrag zur Jugendarbeit in Erbenheim geleistet“, sagte Dr. Becher.
Nachhaltige Stärkung des Ehrenamts
Das jahrzehntelange Engagement in der Jugendarbeit im Stadtteil Erbenheimzeigt nach Ansicht der Verantwortlichen beispielhaft, wie wichtig zivilgesellschaftlicher Einsatz für das lokale Zusammenleben ist. „Demokratie lebt vom Mitmachen und vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Der Verein Jugendtreff Maria Aufnahme ist hierfür ein eindrucksvolles Beispiel. Er zeigt, wie ehrenamtlicher Einsatz das Miteinander im Stadtteil nachhaltig stärken kann“, sagt Wiesbadens Sozialdezernentin abschließend.
„Mit dem Übergang der Trägerschaft des Jugendtreffs an Moja wird diese erfolgreiche Arbeit fortgesetzt. Den Jugendlichen in Erbenheim bleibt damit auch künftig ein verlässlicher Ort der Begegnung, Unterstützung und Gemeinschaft erhalten.“
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